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Wagnisse und Experimente

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Wagnisse und Experimente

15. Bad-Bonn-Kilbi in Düdingen vom 9. bis zum 11. Juni

Kaum hat der Frühling begonnen, gibt der Tonverein Bad Bonn einen Vorgeschmack auf den Sommer: Am Donnerstag haben die Verantwortlichen das Programm der Bad-Bonn-Kilbi 2005 vorgestellt.

Von CAROLE SCHNEUWLY
Zu klein, um mit den grossen Festivals um die Wette buchen zu müssen (und zu wollen), aber gross genug, um sich längst nicht nur in der nationalen Musikszene einen Namen gemacht zu haben: Das ist die Bad-Bonn-Kilbi, die heuer bereits zum 15. Mal durchgeführt wird. Der «übermächtigen Konkurrenz» halten die Düdinger Veranstalter entgegen: «Das Line up 2005 ist unser Wunschprogramm!»

Man glaubt es ihnen angesichts des Programms, das vom 9. bis zum 11. Juni auf den beiden Bühnen geboten wird: Gewohnt unkonventionell und provokativ kommt es daher, mit bekannteren und weniger bekannten Namen, gewagten Kollaborationen zwischen den Künstlern und einigen Überraschungen.

Cat Power in den Ferien

Die «schönste Stimme der Welt» verspricht Programmator Daniel Fontana gleich zu Beginn der Kilbi: Cat Power alias Chan Marshall gibt sich mit ihrer modernen Version des amerikanischen Folk wieder einmal am Ufer des Schiffenensees die Ehre – und weil es ihr hier so gut gefällt, wird sie «gleich ihre Ferien hier verbringen», so Daniel Fontana, und für die ganze Dauer des Festivals bleiben. Mit «Broken Social Scene» und «13 & God» sind am Eröffnungsabend auf der Zeltbühne noch zwei weitere Highlights zu sehen und zu hören.

Härtere Klänge gibts im Club: mit den japanischen Metal-Rock’n’Rollern Electric Eel Shock, den Fatherfuckers (deren nicht ganz stubenreiner Name im Bad Bonn im Gegensatz zu anderen Veranstaltern mutig ausgeschrieben wird) und einem improvisierten Zusammenspiel von Zu und Damo Suzuki.

Laut und elektronisch

Der Freitagabend ist etwas für Liebhaber experimenteller, absurder und lauter Klänge – zum Beispiel mit Secret Chiefs 3, Sleepy Time Gorilla Museum oder The Night Porter. Mit den Bernern Aziz und den Freiburgern Black Cargoes und Cortez steht parallel dazu auch Einheimisches auf dem Programm.

Der Samstag schliesslich ist wie gewohnt der Elektronik gewidmet, auch wenn man damit laut Daniel Fontana in den vergangenen Jahren nur bedingt Erfolg hatte. Dies soll sich heuer dank einiger viel versprechender Affichen ändern: Mit von der Partie sind etwa Vive La Fête (Deus-Bassist Danny Mommens und seine Freundin Els Pynoo), Masha Qrella und Solex. Gespannt sein darf man auf das waghalsige Zusammenspiel von Wolf Eyes und Fe-Mail – und auf den Auftritt von Ex-Kraftwerker Karl Bartos.

2400 Gäste erwartet

Das Budget der Bad-Bonn-Kilbi 2005 ist mit 170 000 Franken leicht niedriger als im Vorjahr. Um schwarze Zahlen zu schreiben brauche man insgesamt etwa 2400 Gäste, rechnet Finanzchef Patrick Boschung. Die Ausgabe 2004 brachte 2300 Besucher und einen kleinen Verlust von 5000 Franken.

Die Tickets kosten 38 Franken pro Tag oder 75 Franken für alle drei Tage. Mitglieder erhalten den Dreitagespass für 60 Franken.

Weitere Infos: www.badbonn.ch/kilbi2005.
Das Programm

l Donnerstag, 9. Juni: Cat Power, Broken Social Scene, 13 & God, Zu und Damo Suzuki, Electric Eel Shock, Fatherfuckers, Kraftpost.
l Freitag, 10. Juni: Black Mountain, Christian Fennesz, The Night Porter, Secret Chiefs 3, Black Cargoes, Aziz, Cortez, Sleepy Time Gorilla Museum.
l Samstag, 11. Juni: Vive La Fête, Karl Bartos, Solex, Masha Qrella, Wolf Eyes, Fe-Mail, Division Kent, Midaircondo, Felix Kubin, DJ Fett.

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