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Wahl des Bischofs im Mai möglich

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Autor: karin aebischer

Freiburg/Genf Er werde in Genf öfters von Passanten auf der Strasse angesprochen, wann denn nun der neue Bischof des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg bestimmt werde, erklärt Diözesanadministrator Pierre Farine gegenüber den FN. Er wisse es jedoch selbst nicht. «Niemand weiss etwas», sagt er. Dies sei üblich; auch die Dauer bis zur Ernennung von bisher sieben Monaten seit dem Tod von Bischof Bernard Genoud sei nicht ungewöhnlich. «Bisher hat es immer sieben bis neun Monate gedauert, bis ein neuer Bischof bestimmt war», sagt Pierre Farine. Die Leute hätten heute einfach weniger Geduld als früher.

Ihm gehe es ähnlich. «Ich bin auch etwas ungeduldig. Alle sind etwas ungeduldig.» Pierre Farine glaubt, dass die Entscheidung im Mai fallen könnte. «Aber garantieren kann ich nichts», so der Weihbischof des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg.

Basis nicht beunruhigt

An der Basis, bei den Kirchgängerinnen und Kirchgängern, wird das Warten auf die Bischofsnachfolge unterschiedlich wahrgenommen.

Der Düdinger Pastoralassistent Christoph Riedo erklärt, dass er von den Mitgliedern der Pfarrei «schon dann und wann» auf die Nachfolge von Bischof Bernard Genoud angesprochen werde. Die lange Wartezeit bis zur Entscheidung sei nicht optimal, da sie viele Vorgänge blockiere, so Christoph Riedo.

Er werde nur hie und da mit der Frage konfrontiert, wieso die Nachfolgeregelung so lange dauere, sagt Pfarrer Paul Sturny aus Wünnewil. Ansonsten werde unter den Kirchgängerinnen und Kirchgängern wenig davon gesprochen. Denselben Eindruck hat auch Jean-Marie Juriens, Pfarrer in Gurmels. «Es interessiert die Leute gar nicht so gross», sagt er. Einige würden sich jedoch fragen, wieso die Nachfolgeregelung im Bistum Basel viel schneller vor sich ging.

Vakanz verzögert Prozesse

Wie Pfarrer Paul Sturny hofft auch Bischofsvikar Kurt Stulz, dass die Nachfolge des verstorbenen Bischofs Bernard Genoud bald geklärt ist. Die aktuelle Situation sei für Leitungspersonen wie ihn unangenehm. «Viele Dinge, wie zum Beispiel Ernennungen, können nicht richtig erledigt werden. Alles ist komplizierter», sagt Kurt Stulz.

Zu Beginn des Auswahlverfahrens sei er einmal konsultiert worden, erklärt der Bischofsvikar. «Von einer zweiten und dritten Liste habe ich jedoch nie etwas gesehen.» Das Verfahren werde streng geheim gehalten.

Drei Listen liegen vor

Ende März wurde bekannt, dass nach zweimal vier möglichen Nachfolgern nochmals eine dritte Liste mit drei Personen eingereicht wurde (FN vom 23. März).

Eigentlich wäre es vorgesehen gewesen, an Ostern die Nachricht des neu gewählten Bischofs zu verbreiten.

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