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Wahlen mit Allianzen

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Meinungen von Parteipräsidenten

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

«Ich bin sehr glücklich über das Glanzresultat unseres Kandidaten Urs Schwaller. Er kann heute die Früchte seiner jahrelangen politischen Arbeit auf Kantons- und Bundesebene ernten. Wir rechneten mit einem sehr guten Resultat. Mit Überraschung können wir nun dieses Resultat verbuchen», sagte Emanuel Waeber, Präsident der CVP des Kantons Freiburg, kurz nach dem ersten Wahlgang.Der CVP-Präsident sagte, dass man heute Montag in der Partei entscheide, wie man in den zweiten Wahlgang steige.

Erstmals so viele SP-Stimmen im ersten Wahlgang

«Wahl-Allianzen sind bei Ständerats-Wahlen eigentlich nicht sinnvoll. Im Majorz-System gewinnt der Kandidat mit den meisten Stimmen», sagte Solange Berset, SP-Kantonalpräsidentin, gegenüber den FN. «Hier ist die Persönlichkeit entscheidend», betont sie. Die SP habe erstmals so viele Stimmen bei einem ersten Wahlgang erhalten, meinte Berset. Vor vier Jahren habe Alain Berset im ersten Wahlgang noch mit rund 8000 Stimmen im Rückstand gelegen.«Die Allianz von CVP und FDP hat nicht funktioniert», sagte Jean-Luc Rimaz, Präsident der SVP des Kantons Freiburg. «Unser Kandidat Jean-François Rime hat mit seinen rund 20 000 Stimmen ein Glanzresultat gemacht», betonte Rimaz.Der Parteipräsident sprach davon, dass es unbedingt nötig sei, auch bei den Ständeratswahlen gut präsent zu sein, und dies sei schliesslich gelungen. Man sei grundsätzlich mit der Linie der schweizerischen SVP einig, ohne dass man in jedem Detail übereinstimme.

FDP enttäuscht

Nicht zufrieden mit dem Ausgang der Ständeratswahlen ist die FDP. Das primäre Ziel, eine Teilnahme am zweiten Wahlgang, ist zwar erreicht. «Aufgrund der Allianz mit der CVP haben wir aber ein besseres Resultat erwartet. Wir müssen dieses analysieren», hält FDP-Kantonalpräsident Charly Haenni gegenüber den FN fest.Für ihn ist klar, dass die beiden Bisherigen Schwaller und Berset einen Bonus gehabt haben. Er ist auch überzeugt, dass viele SP-Wähler auch für Urs Schwaller gestimmt haben, damit dieser bereits im ersten Wahlgang gewählt wird. So verbessern sich die Chancen für Alain Berset im zweiten Wahlgang. Zudem haben sich laut Haenni die bürgerlichen Kandidaten unter sich konkurrenziert.Zählt man die Resultate von Jean-Claude Cornu und Jean-François Rime zusammen, so übertreffen die beiden jenes des SP-Kandidaten. Aufgehen kann diese Rechnung höchstens, wenn die CVP und die SVP Cornu voll unterstützen. Und dies will Charly Haenni heute Montag abklären.

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