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Wahrlich keine Meisterleistung

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Kürzlich nahm das Kantonsspital Freiburg umgehend Stellung zur öffentlich geübten Kritik einer Patientin. Es bejahte Mängel, versprach Verbesserungen und bewies Rückgrat. Anders die Vorsitzende des Vorstandes des Gemeindeverbandes Pflegeheim Bachmatte. Mit der Entlassung des Heimleiters entstanden eine Menge Gerüchte. Der Vorstand und die Vorsitzende hätten gut getan, sich rechtzeitig ernsthaft Fragen zu stellen, was alles auf sie zukommen könnte. Stattdessen hüllt man sich heute beharrlich in tiefes Schweigen. Fürchtet man sich davor, eigene Fehler und Versäumnisse eingestehen zu müssen?

Der Heimleiter sei sehr umgänglich, habe aber gewisse Anforderungen nicht zur vollen Zufriedenheit erfüllt; man habe das Gespräch mit der Heimleitung gesucht und Verbesserungsvorschläge erwartet. Dies geht aus der Berichterstattung der FN hervor. Ich persönlich habe mit dem Heimleiter nur gute Erfahrungen gemacht. Er war stets kompetent, zuverlässig und hilfsbereit; war offen für Anregungen und Neuerungen.

Nicht bekannt ist, ob frühzeitig eine neutrale Expertenstelle eingeschaltet wurde und ob ein fundierter Bericht mit Verbesserungsvorschlägen vorliegt. Nur eine kompetente Abklärung könnte dem Vorstand heute den Vorwurf ersparen, mitschuldig an den Ereignissen zu sein. Ist es nicht dieser Vorstand, der den Heimleiter eingestellt und ihm die Zeit zugestanden hat, sich zum Heimleiter ausbilden zu lassen? Ich finde dies mutig; aber ein solcher Entschluss verpflichtet auch. Der Gewählte durfte eine Einarbeitungsphase mit kompetenter Unterstützung von aussen (Supervision) erwarten. Dies ist in solchen Situationen allgemein üblich.

Unverständlich ist, dass die ganze Heimleitung zuerst entlassen und die Sekretärin wenig später wieder eingestellt wurde. Aus welchen Beweggründen dies auch geschah, ein solcher Schritt lässt sich schwer rechtfertigen. Er zeugt weder von Glaubwürdigkeit noch von Professionalität. Eine Überprüfung der Zusammensetzung des Vorstandes könnte der Sache nur dienen. Denken wir an den Ausbau des Pflegeheimes! Es geht jetzt um Schadenbegrenzung. Ich hoffe, die Gemeindepräsidenten nehmen sich der Sache an und finden eine gerechte, befriedende Lösung.

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