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Waldbesitzer planen Zusammenlegung kleiner und verstreuter Parzellen

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Die Waldbesitzervereinigung will Parzellen zusammenlegen, um eine bessere Holznutzung zu ermöglichen. In diesem Geschäft zeigt sich, dass sich die Energiewende zunehmend positiv auf die Preise von Schnitzelholz niederschlägt.

Die Waldbesitzervereinigung des Seebezirks nimmt eine freiwillige Waldzusammenlegung in Angriff. Dabei handelt es sich um 44 kleinere, verstreute Waldparzellen in Cordast und Guschelmuth, wie Heinz Bucher vom Forstbetrieb Galm Murtensee an der Generalversammlung der Vereinigung am Dienstagabend in Cressier ausführte. Insgesamt belaufe sich die Fläche auf elf Hektaren Wald. Heinz Bucher betonte, dass allfällige Abtausche von Waldparzellen kein Muss sind: Jeder Waldbesitzer könne frei entscheiden. Deshalb sei in einem ersten Schritt eine Bedarfsumfrage geplant. 

Als Vertreter vom Kanton waren Christian Aeschlimann und Christoph Aeberli an der Versammlung anwesend. Beide sind erst seit kurzem beim Amt für Wald und Natur angestellt und für den Forstkreis Sense-See zuständig. «Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Waldbesitzer zusammentun», sagte Christian Aeschlimann. Der Kanton wolle nicht im Weg stehen, «um gesunden Wald als Grundlage für die Nutzung zu schaffen». Der Wald müsse fit sein für den Klimawandel. Das Projekt Waldzusammenlegung werde vom Kanton unterstützt: «Abtausche und Zukäufe können die Bewirtschaftung verbessern.» Es seien keine neuen Lastwagenstrassen vorgesehen bei dem Projekt, das habe ihn beruhigt. Auch überzeugt zeigte sich Aeschlimann von der freiwilligen Grundlage. 

In der Kostenaufstellung sind für die grobe Ausarbeitung des Projekts und für die Bedarfsumfrage 4000 Franken aufgeführt. Diesen Betrag hat der Kanton bereits gesprochen. Wie hoch sich die Kosten der Umsetzung des Projekts belaufen werden, werde sich erst zeigen, wenn klar ist, wie viele Waldbesitzer dabei sind und ob auch Marksteine versetzt werden müssen. Es könne auch nur ein Teil der 44 Parzellen abgetauscht oder zusammengelegt werden. 

Holzschnitzel sind gefragt

Zur Holznutzung sagte der Präsident der Waldbesitzervereinigung, Hans-Beat Johner aus Lurtigen, dass grössere Gruppierungen positiv wären. Johner gibt das Präsidium nach zwölf Jahren ab. Einstimmig als neuen Präsidenten wählte die Versammlung Urs Schwab aus Kerzers. «Als Bindeglied zwischen dem Kanton und den privaten Waldbesitzern werde ich mich bemühen, unsere Anliegen und unsere Meinung bei den Behörden einzubringen », sagte Urs Schwab. 

Der Preis für Nutzholz sei um rund 15 Prozent gestiegen, sagte Heinz Bucher. Holzschnitzel würden immer gefragter, gerade auch wegen der grossen Fernwärmeprojekte in der Region. Gerade das geplante Fernwärmenetz in Kerzers für die Gemüsebauern werde riesige Mengen an Holzschnitzeln verbrauchen. «Es ist absehbar, dass der Energieholzpreis in den nächsten Jahren steigen wird.» 

Zu den Preisen meldete sich das Mitglied Ueli Minder aus Jeuss zu Wort: «Vor 35 Jahren erhielten wir noch 180 Franken pro Kubikmeter, heute sind es 125 Franken.» Damit seien nur die Arbeit und die Maschine bezahlt, für das Holz gebe es gar nichts. «Aber die privaten Waldbesitzer müssen etwas erhalten für ihr Holz», sagte Minder. Es sei wichtig, bei den Verhandlungen alles daran zu setzen, akzeptable Preise zu bekommen, sagte er.

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