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Wanderwegnetz als Aushängeschild

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Autor: karin aebischer

Abwechslungsreiche, gut erhaltene Wanderwege und eine einheitliche Signalisation gehören gemäss einer Umfrage des Dachverbandes Schweizer Wanderwege nebst ÖV-Anbindung oder Bergbahnen zu den drei wichtigsten Bedürfnissen der Wanderer in der Schweiz. Diesem Umstand will auch der Freiburger Tourismusverband (FTV) Rechnung tragen und setzt in seiner Strategie zur Förderung des Langsamverkehrs besonders auf den Wandertourismus. In vier Etappen soll das Angebot weiterentwickelt und leistungsstärker gemacht werden. «Wir wollen das bestehende Wanderwegnetz qualitativ verstärken, die Signalisation den Schweizerischen Normen anpassen, einheitlich und umfassend informieren sowie das Angebot bekannter machen», sagte FTV-Direktor Nicolas Zapf an der Pressekonferenz vom Mittwochmorgen in Pringy.

Wandern sei zu einer wichtigen und lukrativen Tourismus-aktivität geworden. So liegt die Wertschöpfung durch Wandern schweizweit bei zwei Milliarden Franken pro Jahr; Einnahmen durch ausländische Touristen und Ausrüstungs-Käufe nicht mitgerechnet.

Richtplan wird angepasst

Im Auftrag der Volkswirtschaftsdirektion hat der Freiburger Tourismusverband 2008 begonnen, ein Inventar aller Wanderwege im Kanton Freiburg zu erstellen und diese auf Qualitätsziele wie Sicherheit, Attraktivität und adäquate Markierung zu untersuchen. Ein Budget von 100 000 Franken stand ihm zur Verfügung, wie Chantal Python Nikles, Verantwortliche Freizeitwegnetze beim FTV, erklärte.

Mit Entscheid vom 15. März 2011 hat der Staatsrat die Revision genehmigt. Es gilt nun Wege aufzuwerten, hinzuzufügen oder auch zu streichen. Das überprüfte Wegnetz wird das Inventar von 1995 im Richtplan ersetzen. Nun umfasst das offizielle Freiburger Wanderwegnetz 1759 Kilometer. Auch die Signalisation wurde vollständig erfasst. «Durch die Revision sollen diese Anpassungsarbeiten vorangetrieben werden», so Chantal Python Nikles. 150 000 Franken stehen jährlich für das Wanderwegnetz bereit; je ein Drittel zahlen Gemeinden und Tourismusbüros, die Partner des FTV und der Staat.

Zu viele asphaltierte Wege

Die Anzahl asphaltierter Kilometer konnte durch die Revision um fünf Prozent reduziert werden. «Wir sind aber immer noch bei 37 Prozent», so Python Nikles. Schweizweit sind 20 Prozent der Wanderwege asphaltiert. Erklärtes Ziel des Verbandes Schweizer Wanderwege sind zehn Prozent.

Die Geodaten des Freiburger Wegnetzes sind digitalisiert worden. Auf kantonaler Ebene werden sie der Öffentlichkeit über das Portal www.geo.fr.ch zugänglich gemacht. Ein neu gestalteter Flyer, eine Panoramakarte mit vielen Tipps sowie die Internetseite des FTV informieren über die Wandermöglichkeiten im Kanton Freiburg. Der Freiburger Wanderverein arbeitet zudem an der Neuauflage des Wanderführers «Freiburgerland». Noch in diesem Jahr sollen der Bibera-Weg und 2012 der Rundweg um den Greyerzersee fertiggestellt werden.

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