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Wann ist jemand katholischer Theologe?

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Im Interview wird Professor Othmar Keel als katholischer Theologe dargestellt (vgl. zur Person). Da ich gerne wissen wollte, wer und wann jemand als katholischer Theologe bezeichnet werden kann, habe ich mich an Johannes Paul II. gewendet: «Für die Identitätsbestimmung der Theologie und folglich für die Verwirklichung ihrer eigentlichen Funktion ist es äusserst wichtig, ihren inneren und lebendigen Zusammenhang mit der Kirche, ihrem Geheimnis, ihrem Leben und ihrer Sendung anzuerkennen: «Die Theologie ist kirchliche Wissenschaft, weil sie in der Kirche wächst und muss sich daher dynamisch einbezogen fühlen in die Sendung der Kirche, besonders in ihre prophetische Funktion.»

Aufgrund ihrer Natur und ihres Dynamismus kann die authentische Theologie nur durch eine überzeugte und verantwortliche Teilnahme und «Zugehörigkeit» zur Kirche als «Glaubensgemeinschaft» blühen und sich entfalten, so wie dieser Kirche und ihrem Glaubensleben das Ergebnis der Forschung und theologischen Vertiefung zum Nutzen gerichtet» (Veritatis Splendor, 109 in fine). Da nun Herr Professor Keel nach seinen eigenen Worten nicht an das Jenseits, nicht an die Wirksamkeit des Betens, nicht an «die logisch konstruierte, aber abgehobene offizielle Theologie» glaubt und von «Wunschdenken» und «Beschränkung auf das Hier und Jetzt» spricht, stellt sich die Frage, ob es sich bei ihm noch um einen authentischen katholischen Theologen handelt? Was haben die FN mit diesem Interview bezweckt? Wollten sie etwa aufbauen oder nach der Wahrheit suchen? «Denn es wird eine Zeit kommen, wo sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer in Menge verschaffen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen; und von der Wahrheit werden sie die Ohren abwenden, dagegen sich zu den Fabeln hinwenden.» (2 Tim. 4,3–4)

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