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War dies bereits das Meisterstück?

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Autor: Frank stettler

Olympic lieferte am Samstag eine Klasseleistung ab und scheint auf dem Weg zur Titelverteidigung nicht zu stoppen zu sein. Grundstein für den zweiten Sieg in der Best-of-5-Serie gegen die Tigers war wie so oft die Defensive. In Spiel eins gestanden die Freiburger Lugano noch 60 Punkte zu. Im rappelvollen Istituto Elvetico waren es gerade noch 56. Und dies notabene gegen ein Team, welches sehr viel Offensiv-Power entwickelt.

Doch bis auf den aus zahlreichen europäischen Ligen gestählten Jojo Garcia (20 Punkte) hatten die Saanestädter jeden Gegenspieler fest im Griff. Egal ob Bah, Mladjan und Stockalper – alle verzweifelten früher oder später an der aggressiven Verteidigung Olympics.

Lugano mit einer 12:0-Serie geschockt

Die Vorentscheidung in dieser Partie fiel bereits im ersten Viertel. Nach einem etwas harzigen Beginn, den die Freiburger jedoch schadlos überstanden, schockten sie Lugano von der 8. bis 10. Minute mit einem brutalen 12:0 vom 13:11 zum 13:23.

Ursprung dieser Mini-Serie war Quidome, der in seiner alten Heimat immer besonders motiviert ist und zwei Dreier versenkte. «Ab diesem Zeitpunkt mussten wir immer einem Rückstand hinterherrennen. Was umso schwieriger war, weil wir eine miserable Wurfquote hatten», haderte Tiger-Coach Andrea Petitpierre nach dem Spiel. «Damit will ich jedoch nicht die ausgezeichnete defensive Leistung von Olympic schmälern.»

Auch Olympic-Trainer Damien Leyrolles strich als allererstes die Verteidigung seiner Mannschaft hervor: «Lugano zuhause auf 54 Punkten zu halten, ist wirklich interessant. Das 12:0 war psychologisch natürlich sehr wichtig und setzte die Tessiner zusätzlich unter Druck. Quidome war heute beeindruckend. Er nahm die wichtigen Würfe und gab gute Pässe.»

Erster Matchball am kommenden Samstag

Dass die Gäste den einmal erarbeiteten Vorsprung relativ sicher über die Zeit brachten, lag nicht zuletzt an der erneuten Überlegenheit bei den Rebounds. Eigentlich hätten die Tessiner mit Garcia, Erwin, Crognorac und Skornik genug «Grosse», welche diese Domäne bestimmen sollten. Es waren aber wiederum Bing, Sloan und Vogt, die unter den Körben dominierten.

«Wir dürfen jetzt bloss nicht glauben, dass wir bereits Meister sind», drückte Leyrolles umgehend auf die Euphoriebremse. «Wir müssen das dritte Spiel in bester Manier vorbereiten. Vorsicht ist nach wie vor geboten. Lugano hat nichts mehr zu verlieren. Sie werden nochmals alles in die Waagschale werfen.»

Am kommenden Samstag hat Olympic also in der Heilig-Kreuz-Halle in Freiburg die erste Chance, den 15. Meistertitel an die Saane zu holen. Es wäre der erste Titelgewinn vor heimischem Publikum seit 16 Jahren.

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