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Wärme in kalten Zeiten mit William White

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Autor: Pascal Jäggi

FreiburgDamals in den Klassenlagern war immer einer dabei, der seine Gitarre mitnahm, um am Abend gedankenversunken die Saiten zu bearbeiten, angehimmelt von den Mädchen, bewundert von seinen Geschlechtsgenossen.

Ein solches Exemplar ist auch der in Barbados aufgewachsene William White. Seine Songs, mal mit Reggae-Einfluss, dann wieder soulig, zaubern allen Zuschauern ein Lächeln auf die Lippen. Zusammen mit seiner siebenköpfigen Band «The Emergency» spielte er ein gut neunzigminütiges Set inklusive einem fünf Stücke umfassenden Zugabenblock. Das Ganze war ideal abgemischt, nicht schlecht, wenn man bedenkt, wie viele eher leise Instrumente die Band benutzt (Akustikgitarren, Perkussion). Während der schönen Balladen wie «Blame it on my name» herrschte ungeteilte Aufmerksamkeit (was leider bei Peter Finc nicht immer der Fall war), bei bekannteren Songs wie «Let it sink in» oder dem Reggaestück «Misfit» klatschten die Zuschauer begeistert mit.

Noch kann White (als Solokünstler) nicht auf eine lange Karriere zurückblicken, seit seinem Debutalbum «Undone» 2005 landet er aber regelmässig Erfolge beim Publikum, wenn auch eher in der Deutsch- als in der Westschweiz. «Evolution», die neuste Platte, kam auch schon vor längerer Zeit raus, vor knapp zwei Jahren. Am Konzert klingen die Songs dennoch aktuell, auch wenn die grosse Welle der ähnlichen Künstler, wie Jack Johnson oder Ben Harper, wieder etwas abgeklungen ist.

Meister der Liebeslieder

Ein Grossteil des Materials kommt einfühlsam rüber, «ich schreibe nun mal viele Liebeslieder», meinte der Sänger vor «Can’t stop loving you» augenzwinkernd. Er tut, was ihm liegt, und das ist auch richtig so. Live fiel die Unterstützung der Bläser positiv auf, im Zentrum stand jedoch klar die Akustikgitarre, dieses Mal in doppelter Ausführung mit «Vorband» Peter Finc (oder «Pierre Pantoufle» nach seiner freien Übersetzung), der nach dem eigenen Auftritt auch bei der «Emergency» mitmachte. Selber spielte Finc grösstenteils solo, was eindrücklich war, aber leider auch leicht durch Gerede übertönt werden kann. Nichtsdestotrotz spendeten die Zuschauer auch dem langen Winterthurer gebührenden Applaus, was diesem schon fast peinlich zu sein schien.

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