Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Warteliste wurde ein wenig abgebaut

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Warteliste wurde ein wenig abgebaut

Erweiterung der Kindertagesstätte in Düdingen

Wegen der grossen Warteliste ist die Kindertagesstätte (Kita) Balthasar in Düdingen erweitert worden. Statt bisher 10 können neu 20 Kinder pro Tag betreut werden. Insgesamt wird die Kita nun von 47 Kindern besucht.

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Vor fünf Jahren ist die Kindertagesstätte (Kita) Balthasar an der Tunnelstrasse in Düdingen eröffnet worden. Schon kurze Zeit, nachdem sich der Betrieb eingespielt hatte, stieg die Zahl der Anfragen und die Warteliste wurde immer länger. «Zuletzt hatten wir immer über 20 Kinder auf der Liste», erklärt Kita-Leiterin Bernadette Fasel-Bächler.Da es immer schwieriger wird, Betreuungsmöglichkeiten bei Tageseltern zu finden, ist der Bedarf an Kita-Plätzen gestiegen. Aus diesem Grund hat die Trägerschaft der Kita, der Verein Kinderbetreuung Düdingen, sich für eine Erweiterung entschieden. Dies wurde möglich, da sich die Gemeinde bereit erklärt hat, die bisherige Defizitgarantie zu erhöhen (siehe auch Kasten).

Zwei weitere Wohnungen

Da sich das Team am bisherigen Standort an der Tunnelstrasse wohlfühlte, suchte man mit den Besitzern des Mietshauses, der Stiftung Spichermatte, das Gespräch. Diese zeigte sich sehr entgegenkommend. Der Verein konnte neben den bisherigen zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen weitere zwei Ein-Zimmer-Wohnungen dazumieten. Damit die Kita die Räume effizient nutzen kann, wurden Wände zwischen den Wohnungen durchbrochen und neue Durchgänge erstellt. Auch die Küche wurde vergrössert und den Bedürfnissen angepasst. Die Wände wurden bunt bemalt, die Decken erhielten eine Lärmschutz-Isolation und gewisse Spezialeinrichtungen (z.B. Wickeltisch im Bad, kindergerechte Toiletten) wurden angebracht.Bisher war die Kindertagesstätte an drei Tagen in der Woche offen und konnte pro Tag zehn Kinder empfangen. Nun gibt es Platz für 20 Kinder pro Tag und die Kita wird – je nach Nachfrage – alle fünf Tage offen sein. Da die meisten Kinder für einen oder zwei Tage kommen, können neu insgesamt 47 Kinder (bisher 37) betreut werden.Auch beim Betreuungsteam haben sich durch die Erweiterung Änderungen ergeben. Neu sind acht (vorher sieben) Betreuerinnen in Teilzeit sowie eine Person als Springer (Einsatz bei Krankheit, Ferien usw.) im Einsatz: drei Kleinkinderzieherinnen, eine Kindergärtnerin, eine Kinderpflegerin, eine Hilfserzieherin sowie neu ein Praktikant. Dazu kommen eine Putzfrau sowie eine Köchin, deren Pensum ebenfalls aufgestockt wurde.In den betreuten Gruppen sind Kinder aller Altersgruppen vertreten: das jüngste ist viereinhalb Monate alt, das älteste fünfeinhalb Jahre. «Wir haben gute Erfahrungen mit durchmischten Altersgruppen gemacht», erklärt Bernadette Fasel-Bächler. Das Gruppenleben sei auch für die Kinder interessanter. «Sie lernen voneinander und helfen einander.» Einzelkinder machen beispielsweise die Erfahrung zu warten, weil ihre «Geschwister» bei gewissen Aktivitäten zuerst an der Reihe sind. «Es ist eine gute soziale Erfahrung für alle.»Der Tagesablauf wird in vielerlei Hinsicht den Bedürfnissen der abgebenden Eltern angepasst. So können die Kinder zwischen 7 und 9.15 Uhr gebracht werden. Einige Kinder nehmen das Mittagessen in der Tagesstätte ein, andere werden vorher abgeholt bzw. erst danach gebracht. Abends gehen die ersten Kinder bereits um 16.30 Uhr, andere bleiben bis 18 Uhr.Bernadette Fasel-Bächler steht auch in regelmässigem Kontakt mit den anderen Krippenleiterinnen in Deutschfreiburg. Die Einrichtungen sind ähnlich aufgebaut.

Eigene Regeln

Gewisse Aktivitäten, wie etwa das Liedersingen im Kreis oder der Mittagsschlaf, bilden feste Programmpunkte. Daneben bleibt aber auch viel Zeit zum freien Spielen. Der grosse Rasenplatz mit Spielgeräten wird sehr rege genützt. Mit den übrigen Mietern des Wohnhauses gibt es gemäss der Kita-Leiterin keine Probleme, ab und zu werden sie sogar in Aktivitäten miteinbezogen.Die Kinder müssen in der Tagesstätte gewisse Regeln befolgen. Bernadette Fasel-Bächler hat gute Erfahrungen in Bezug auf die Integration der Kinder gemacht. «Die Kinder lernen rasch, dass hier ein paar Sachen anders sind als zuhause.»Anlässlich eines Tages der offenen Türen am 2. Juni 2007 kann sich die Bevölkerung ein Bild von den neuen Räumlichkeiten machen.

Mehr zum Thema