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Warum eine Landwirtin einen «Roman mit Stallduft aus dem Senseland» schreibt

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Ein gut aussehender Bauernsohn mit Liebeskummer, eine hübsche und kluge Praktikantin aus der Ukraine und eine schöne Landschaft. Der Roman «Sophia» von Christine Wickli hat alle Zutaten eines Sensler Heimatromans.

«Roman mit Stallduft aus dem Senseland» lautet der Untertitel des Erstlingswerks von Christine Wickli, das soeben herausgekommen ist. Es ist ein Liebesroman, der an sich wie eine klassische Liebesgeschichte aufgebaut ist: Es geht um zwei Menschen, die sich nach ein paar Hindernissen finden und dann wegen Missverständnissen wieder entzweien, bis es doch noch zum Happy End kommt.

Fast wie echt

Der Charme von Christine Wicklis Geschichte besteht darin, dass diese in Niedermuhren spielt, und dass man beim Lesen das Gefühl bekommt, die einzelnen Charaktere auch im wirklichen Leben zu kennen: Es könnten Schulfreunde, Nachbarn oder Verwandte sein. Dieser Effekt wird dadurch ausgelöst, dass die Autorin die Geschehnisse mit realen Ereignissen kombiniert: Die junge Frau geht in St. Antoni Volleyball spielen, nimmt am Grümpelturnier teil, besucht mit ihren neuen Freunden das Feldschiessen und macht Ausflüge in den Sodbach oder an den Schwarzsee. Der junge Mann hält Freibergerpferde, spielt in der Dorfmannschaft Fussball und geht danach mit seinen Kumpels auf ein Glas in die Dorfbeiz.

Einfach mal drauflos

Sie habe nach einem lockeren Thema für ihren Roman gesucht, «eines, das Spass macht», erzählt Christine Wickli. Unter anderem wegen der Corona-Pandemie hatte sie in den letzten zwei Jahren Zeit, an der Geschichte dranzubleiben. Sie sagt:

Ich habe einfach mal drauflos geschrieben.

An eine Veröffentlichung habe sie zuerst nicht gedacht, und die ersten Ausgaben des Buchs hat sie an Freunde und Familienmitglieder verschenkt. Sie erinnert sich an das tolle Gefühl, als sie das Buch erstmals in den Händen gehalten hat. «Ich möchte die Leserinnen und Leser gerne an der Freude, die ich mit dem Buch habe, teilhaben lassen.»

Schreibend verarbeiten

Sie schreibe seit mehr als 20 Jahren, erzählt Christine Wickli weiter. Für sie sei das Schreiben neben dem Malen eine Gelegenheit, ihre kreative Ader auszuleben. «Es gibt mir aber auch die Möglichkeit, Dinge, die mich beschäftigen, zu verarbeiten und zu verstehen.» Und: «Ich kommuniziere gerne, tausche mich gerne mit Menschen aus.» Nicht umsonst hat die ausgebildete Landwirtin und Biologin einige Zeit im Journalismus gearbeitet und sich zur Kommunikationsspezialistin ausbilden lassen.

Als sie vor Jahren bei der Schweizerischen Milchzeitung arbeitete, erschienen Kurzgeschichten von ihr über das Leben eines Käsehändlers. Dieses Genre sei aber eigentlich nicht ihr Ding, sagt sie:

Ich mag es lieber, eine Geschichte ausführlich und detailliert zu erzählen.

Angetan vom guten Geist

Das zelebriert sie zum Beispiel bei der Beschreibung des Weilers Niedermuhren, wo sie ihre Geschichte angesiedelt hat. «Die Häuser und Betriebe gibt es wirklich, das Beizli, die Käserei und die Kapelle», erzählt sie. Auch wenn es 35 Jahre her ist, dass sie dort gelebt hat, ist sie immer noch angetan vom guten Geist, der in diesem Weiler herrscht. Dass sie Niedermuhren als Schauplatz gewählt hat, ist denn auch ein wenig als Hommage an ihre Kindheit gedacht.

Die Geschichte ist zwar frei erfunden, doch steckt einiges von der Autorin im Buch. So stammen zum Beispiel die währschaften Rezepte, die am Anfang eines jeden Kapitels stehen, von der begeisterten Hobbyköchin. Und die Tierzeichnungen auf dem Buchumschlag stammen ebenfalls aus ihrer Feder.

Korrekte Fakten

Auch wenn «Sophia» ein unterhaltsamer Roman ist, war es Christine Wickli wichtig, die Beschreibung des bäuerlichen Lebens korrekt wiederzugeben. «Ich habe allerhöchsten Respekt für den Einsatz der Bäuerinnen und Bauern für die Landschaftspflege und die Nahrungsmittelproduktion.» Der Untertitel «Roman mit Stallduft» sei deshalb nicht etwa despektierlich gemeint. Sie sagt: 

Stallgeruch ist für mich etwas sehr Positives.

Auch das Thema ausländische Angestellte auf Bauernhöfen sei real.

«Sophia» wird wohl nicht der letzte Roman von Christine Wickli sein. Die 55-Jährige ist bereits am zweiten Band der Stallduft-Serie. «Es wird ein Wiedersehen mit ein paar Figuren aus dem ersten Buch geben», verrät sie. Sie wolle nicht nur gute Geschichten erzählen, sondern auch den Sensebezirk bekannter machen, sagt sie. «Es ist eine so schöne Gegend und es gibt noch viele Ecken, für die ich die Leserinnen und Leser begeistern möchte.»

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