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«Warum ist der Mond weiss?»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole JEgerlehner

Wolken ziehen auf. «Ein schlechter Himmel», meint einer der Männer, die am Samstagabend für die Besucherinnen und Besucher der Sternwarte Ependes die Teleskope und Linsenfernrohre auf den Mond richten. «Der Mond ist dankbar, ihn kann man fast immer beobachten», meint der Mann. Auch die Gäste sind dankbar: Die 80-, 100- und 200-fach vergrösserte Oberfläche des Erdtrabanten zieht sie in ihren Bann.

Auf dem Dach der Sternwarte beantwortet Bruno Challandes Fragen von Gross und Klein: Wie sind die Krater auf dem Mond entstanden? Wie warm ist es auf dem Erdsatellitten? «Asteroiden haben Krater in die Mondoberfläche geschlagen», erklärt Challandes.

Bis 100 Grad warm

Hingegen habe der Trabant, welcher der Erde immer die gleiche Seite zudrehe, auf seiner erdzugewandten Seite viel weniger Krater als auf der «Rückseite», weil die Erde ihn vor Asteroiden geschützt hat. Auf dem Mond beeinflusse nur die Sonne die Temperatur, da eine Atmosphäre wie auf der Erde fehle. «am Schatten kann ein Gegenstand minus hundert Grad kalt sein, an der Sonne hundert Grad heiss.»

«Warum ist der Mond weiss?» fragt ein Mädchen. Auch darauf hat Challandes eine Antwort: Der Mond sei zwar eher grau, da er aber von der Sonne beschienen werde, erscheine er uns weiss.

Gegen 21 Uhr verziehen sich die Wolken etwas, immer mehr Sterne leuchten auf. Die Teleskope werden neu ausgerichtet – diesmal auf Saturn, der seinen festen Platz im Frühlingssternbild des Löwen hat. «So schön», ruft ein Besucher nach dem anderen, welcher den Planeten mit dem Ring durchs Teleskop betrachtet. Und nun geht der Fragenreigen zum zweitgrössten Planeten des Sonnensystems los – auch hier zeigen sich die passionierten Himmelsbeobachter von Ependes sattelfest.

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