Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Warum nicht Dialog statt Kritik?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Tagsatzung.ch kritisiert Unterlagen» – FN vom 27. März 2015

Wie von Papst Franziskus gewünscht, erfolgte ein Aufruf der Schweizerischen Bischofskonferenz an alle Gläubigen zur Teilnahme am Synodenprozess für Ehe und Familie. Statt einem offenen Brief der Tagsatzung an die Bischöfe wäre die Bitte um ein Dialog-Gespräch mit ihnen angebracht gewesen, zumal die Vertreter der Tagsatzung von den Gläubigen nicht beauftragt worden sind, so zu antworten.

Naheliegend und richtig wäre es auch gewesen, wenn die Tagsatzung ihre Vorschläge an die Pastoralkommission gesandt hätte, mit der Bitte, ihre Impulse in den Katalog der Vorschläge für die Synode in Rom aufzunehmen.

So kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass sich unter dem Deckmantel der Tagsatzung die Pfarrei-Initianten verbergen, welche zwar immer Dialogbereitschaft propagieren, diese aber selber nicht einhalten, und dann aus Ungeduld oder irgendwelchen anderen Gründen den Weg der öffentlichen Konfrontation wählen und sich nicht scheuen, unsere Bischöfe als weltfremd, herablassend und verschlossen gegen neue Lebensformen zu diffamieren. Dabei schrecken die Vertreter der Tagsatzung nicht davor zurück, zu behaupten, dass die Kirche die Familie nicht als komplexes generationsübergreifendes Gefüge sehe. Übrigens, dieser Ausdruck ist nicht gerade eine würdige Bezeichnung aus dem Munde von Laien und Theologen für die Ehe als Sakrament und für eine christliche Familie.

Es wäre wirklich an der Zeit, dass sich diese reformkatholische Bewegung namens «Tagsatzung»–alias «Pfarrei-Initiative» oder «Allianz es reicht», welche die Unauflöslichkeit der Ehe infrage stellt, die bewährte Familien-Ethik untergräbt und neue Lebensformen als gottgewollt und von Gott geplant darstellt–endlich ihre Grenzen innerhalb der Kirche einhalten würde und sich nicht Kompetenzen in Fragen der Glaubenslehre, der Moral und Pastoral aneignet, die nur den Bischöfen und dem Papst zustehen.

Meine Bitte an alle reformkatholischen Bewegungen: Wartet doch die Antwort von Rom nach der Familiensynode im Herbst ab und akzeptiert dann die Entscheidung von Papst Franziskus, auch wenn diese nicht in Eurem Sinne ist.

 

Mehr zum Thema