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Warum wir eine Buchpreisbindung brauchen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein durchschnittlich erfolgreicher belletristischer Verlag mit breitem Programm verdient mit 15 Prozent seiner Produktion Geld. Weitere 15 bis 25 Prozent laufen plus/minus null. Bei 60 bis 70 Prozent legt er drauf.

Wenn nun Grossverteiler von den 15 Prozent gewinnbringender Titel zwar riesige Mengen abnehmen, dies aber zu Konditionen, welche dem Verlag keinen Gewinn mehr lassen, so wird dieser über kurz oder lang auf die verlustreichen, aber innovativen und mutigen Bücher verzichten müssen. Die Auswirkungen auf Literatur, Theater, Film, auf die Kultur schlechthin sind kaum vorstellbar. Die Abstimmung vom 11. März hat sehr viel weitreichendere Folgen, als dies oberflächlich betrachtet erscheint: Wir berauben unsere kommenden Generationen eines kollektiven Gedächtnisses. Ich nenne das «Highway to Hell»: Verblödung, Gleichschalterei und Manipulierbarkeit sind das Resultat!

Autor: Martin E. Schnetzer, Belfaux

FN-Leser diskutieren: Wie viel sollen Bücher kosten?Bild ce/a

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