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Was bedeckte das Kopftuch?

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FreiburgSie lebt seit fünfzehn Jahren in der Schweiz, und sie hat nie eine Arbeitsstelle gefunden: Eine 50-jährige Somalierin will ihr Kopftuch nicht ablegen und Männern die Hand nicht schütteln, weil sie strenggläubige Muslimin ist (FN vom Donnerstag). Die Frau, die als Flüchtling anerkannt ist, hätte letztes Jahr eine Massnahme zur Integration in den Arbeitsmarkt absolvieren sollen. Dazu hatte sie mit dem Leiter des «Coup d’Pouce» im Schönberg, Didier Hulliger, ausgemacht, dass sie ein Kopftuch tragen kann, Kinn und Hals aber nicht mit einem Tuch verdeckt. Zum Arbeitsantritt trug sie dann ein Tuch, das Hulliger zu weit ging.

Der Anwalt der Somalierin ist Rainer Weibel. Der Fraktionschef der Grünen im Freiburger Generalrat präzisiert in einer Mitteilung, dass seine Mandantin ihr Gesicht nicht verschleiert habe – weder ganz noch teilweise. Hulliger meint dazu: «Die Frau hatte Haar, Hals und Kinn mit dem Tuch bedeckt.» Er wolle aber Weibel nicht via Medien antworten: «Hat er Fragen an uns, soll er sie uns direkt stellen.» njb

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