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Was der Kanton für junge Talente tun will

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In den letzten Jahren wurden hinsichtlich der Vereinbarkeit von Kunst oder Sport und schulischer Ausbildung wichtige Fortschritte erzielt. Dies hält der Staatsrat in einem ausführlichen Bericht fest, den er aufgrund zweier Postulate der Grossratsmitglieder Romain Collaud (FDP, Massonnens) und Gabrielle Bourguet (CVP, Granges) beziehungsweise Philippe Savoy (SP, Corpataux) und Laurent Dietrich (CVP, Freiburg) zum gleichen Thema verfasst hat. Der Kanton Freiburg verfüge in diesem Bereich über leistungsstarke Instrumente, die dem interkantonalen Vergleich ohne Weiteres standhalten, so der Staatsrat. Diese müssten aber der gesellschaftlichen und gesamtschweizerischen Entwicklung Rechnung tragen.

Keine Sportschule

Das Freiburger Konzept ist laut der Kantonsregierung speziell auf die freie Wahl und die Qualität der absolvierten Ausbildung ausgerichtet. Dies mache eine Individualisierung der Fördermassnahmen für anerkannte junge Talente notwendig. Das Freiburger Modell zeichne sich auch durch einen relativ einfachen Zugang ohne Beschränkung der Platzanzahl aus. Im Bereich des Sports werde ausserdem das Bedürfnis einer besseren Unterstützung der Vereine und Verbände spürbar. Für den Staatsrat ist allerdings der Ersatz des aktuellen Angebots durch die Schaffung einer Sportschule nicht zweckmässig.

Dennoch ist die Kantonsregierung der Ansicht, dass mittel- oder langfristig Verbesserungen möglich seien. Zurzeit prüfen das Amt für Sport und das Amt für Kultur mehrere Lösungen. Einige Anpassungen lassen sich relativ leicht umsetzen, andere sind komplexer. Der Staatsrat sieht vier Hauptstossrichtungen. Dabei handelt es sich um Verbesserungen im Bereich des Rechtsrahmens, Veränderungen in der Organisation und Funktionsweise der Schulen sowie des Konservatoriums, direkte Unterstützung der jungen Sportler und Künstler sowie um den Bereich der Organisation der Sportvereine.

Freier Mittwochnachmittag

Insbesondere ist laut der Kantonsregierung der Stundenplan in der Orientierungsstufe neu zu organisieren und der grundsätzlich freie Mittwochnachmittag einzuführen, um eine leichtere Vereinbarkeit von Sport, Kunst und Ausbildung namentlich in den Randgebieten zu ermöglichen. Der Staatsrat weist aber auch darauf hin, dass die Einführung von Fernunterricht für bestimmte Fächer das Nachholen von versäumtem Stoff bei Unterrichtsdispensen vereinfachen würde. Mit dem Konservatorium sei überdies die Einführung von Gruppen- oder Ensembleunterricht zu prüfen. Auch dies würde jungen Talenten helfen.

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