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Was hat Essen mit meinem Berufsalltag zu tun?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Vielleicht träumen Sie immer noch von der Wanderung auf einen hohen Berggipfel im vergangenen Sommer und vom überwältigenden Glücksgefühl am erreichten Ziel. Neben der Material- und Routenwahl haben Sie sich im Vorfeld Gedanken gemacht, was und wie viel Sie an Proviant mitnehmen wollen, um nicht schwer zu tragen, aber doch maximal leistungsfähig zu sein. Alles zusammen hat zum erwünschten Erfolg geführt.

Zurück ins Jetzt und an Ihren Arbeitsplatz: Seit einigen Jahrzehnten haben sich die Arbeitsbedingungen stark verändert. Die Arbeitszeiten sind flexibel, und die Angestellten sind frei, ihren Arbeitsrhythmus zu gestalten – oder doch nicht? Die Arbeitsbelastung hat zugenommen. Schnell und sofort, lautet die Devise. Der Arbeitsrhythmus bestimmt auch unser Essverhalten. Für ein Frühstück reicht die Zeit bei vielen sowieso nicht. Unter Zeitdruck lassen sie die gesetzlich vorgesehenen Arbeitspausen aus. Hektik und Stress schnüren einigen die Kehle zu. Andere essen alles, was in Griffnähe ist, oder verschlingen ein Mittagessen in viereinhalb Minuten, wie ein Manager mir berichtet hat. Hunger und Sättigung werden nicht wahrgenommen. Zum Kochen von marktfrischen Produkten bleiben weder Zeit noch Energie. Die Lebensmittelindustrie hat mit einer vielfältigen Auswahl an Fertigprodukten darauf reagiert. Gewichtsprobleme und andere verbreitete Störungen sind eine häufige Folge dieser Entwicklung.

Die Anforderungen im Beruf sind vergleichbar mit einer Bergwanderung. Wenn Sie leistungsfähig sein und bleiben wollen, sind eine gesunde Ernährung und Ruhepausen wichtig. Deshalb lohnt es sich, Ihr Verhalten im Alltag kritisch zu beobachten. Anstatt ein Gipfeli zum Znüni wären beispielsweise ein Joghurt und eine Frucht vollwertiger. Ein Salat mit Ei oder Käse, in Ruhe genossen, ist sicher bekömmlicher als ein Sandwich auf dem Weg zur nächsten Sitzung. Oder erledigen Sie beim Essen noch dies und das, was man gut verschieben oder gar weglassen könnte? Nehmen Sie sich bewusst Zeit zum Essen und Ausruhen. Dadurch werden Sie sich besser fühlen und die anstehende Arbeit mit mehr Spass und Leichtigkeit erledigen.

Beatrice Molinari ist Hausärztin im Ruhestand mit Interesse und Erfahrung auf dem Gebiet der Ernährung.

bmolinari@sensemail.ch

«Andere essen alles, was in Griffnähe ist, oder verschlingen ein Mittagessen in viereinhalb Minuten.»

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