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Was ist bloss mit dem FC Freiburg los?

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Autor: Edgar Fahrni

Die Partie gegen Le Mont zeigte in der zweiten Halbzeit ziemlich brutal auf, was beim FC Freiburg momentan nicht so richtig funktioniert: Dies ist einerseits die Defensive, welche nach der brutalen Niederlage bei YB U21 nun auch zu Hause gegen Le Mont völlig unterging. Es lag aber nicht nur an der Verteidigung, denn auch das Mittelfeld verlor die Bälle gleich im Dutzend. Beängstigend ist auch, dass viele Leistungsträger momentan völlig von der Rolle sind.

Ein Schatten seiner selbst

An dieser schwachen Vorstellung darf nicht nur das ungewohnte und erstmalige Spielen auf dem Kunstrasen hinter dem Eishockey-Stadion als Ursache gesehen werden. Schuld ist vielmehr, dass Freiburg momentan nur noch ein Schatten seiner selbst ist, verglichen mit der starken Vorrunde. Vom schnellen, druckvollen und intensiven Spiel ist nämlich momentan überhaupt nichts zu sehen. Trainer Adrian Kunz muss versuchen, dem Team wieder die Einheit einzuimpfen, mit welcher es im letzten Herbst dermassen zu begeistern wusste.

Guter Start

Dabei hatte das Spiel für die Freiburger nicht schlecht begonnen, denn sie hatten den Gegner gut im Griff. Vor allem Wilson, Gigic und Stulz demonstrierten ihr Können nachdrücklich. Entsprechend ging der Platzklub bereits in der 20. Minute durch einen von Gigic direkt verwerteten Freistoss aus 18 Metern in Führung.

In der Folge wollten die Freiburger gleich nochmals zuschlagen. Sie warfen alles nach vorne und liefen prompt in einen Konter, denn nur zwei Minuten später glichen die Gäste bereits aus. Nun kamen die Lausanner immer besser ins Spiel, und die Partie wurde ausgeglichen. Die beste Chance vor der Pause hatte aber Wilson, der in der 39. Minute steil eingesetzt wurde, aber an Torhüter Oubrier scheiterte. Nach der Pause gingen die Gäste gleich mit ihrem ersten Angriff in Führung. Der frisch eingewechselte Marco Malgioglio, einer der beiden einzigen Spieler mit Schweizer Pass im Team der Gäste, wurde steil angespielt und setzte sich rechts durch.

Goalie Gentile verhinderte Schlimmeres

Von diesem Schock erholten sich die Freiburger nicht mehr. Und obwohl Trainer Kunz den desolaten Zustand seines Teams rasch erkannte und mit Auswechslungen die Wende herbeiführen wollte, lief bis Ende der Partie nicht mehr viel. Nur Wilson vermochte den Gästehüter noch einige Male zu beunruhigen.

Die Entscheidung fiel in der 68. Minute: Vorerst wehrte Torhüter Gentile gegen Malgioglio aus kurzer Distanz mirakulös ab. Doch gegen den Nachschuss von Wissam war er chancenlos. In der Folge häuften sich die Chancen der Gäste beinahe im Minutentakt, und nur dank dem gross aufspielenden Claude Gentile konnte ein Stängeli verhindert werden, so desolat spielten die Freiburger nun. Aber gegen das 1:4 in der Nachspielzeit durch Belhadi, der mit einem Absatzkick angespielt wurde, konnte auch Gentile nichts machen.

Unzufriedener Kunz

Trainer Adrian Kunz musste gegen Le Mont die erste Heimniederlage kassieren, seit er für den FC Freiburg tätig ist. Zum Spiel meinte er: «Nach einer guten ersten Halbzeit bauten wir stark ab und wurden von den deutlich schnelleren Lausannern ziemlich vorgeführt.» Der FC Freiburg will bereits heute Montag diese neuerliche Blamage in Training intensiv verarbeiten.

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