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«Was uns fehlt, ist ein Erfolgserlebnis»

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Verkehrte Welt beim SC Düdingen: Letzte Saison war die Birchhölzli-Elf in der 2. Liga interregional das beste Team der Liga und auf Aufstiegskurs, als die Meisterschaft wegen Corona abgebrochen werde musste. Ganz anders diese Saison. Obwohl mit einer beinahe identischen Mannschaft antretend, ist den Senslern in fünf Spielen erst ein Sieg gelungen. Mit vier Punkten und einem Torverhältnis von 9:12 liegt Düdingen aktuell auf einem Abstiegsplatz. «Wir sind sicherlich nicht da, wo wir uns erhofft hatten zu sein», sagt Trainer Rolf Rotzetter. «Aber ich bin überzeugt, dass wir wieder auf die Siegesstrasse zurückfinden werden. Was uns fehlt, ist ein Erfolgserlebnis.»

Zu viele Gegentore

Gründe, warum der Höhenflug des letzten Jahres nicht weitergeht, gibt es einige. Einer ist die Anzahl der Gegentore, die viermal höher ist als letztes Jahr, als man zum gleichen Zeitpunkt mit 15 Zählern und 15:3 Toren glänzte. «Die letzte 1:4-Niederlage gegen La Tour/Le Pâquier hat da ziemlich eingeschenkt», relativiert Rotzetter den hohen Wert. «Aber es ist schon so, hinten müssen wir solider stehen.»

Das Spiel gegen die Greyerzer war symptomatisch für die bisherigen Saisonauftritte des SCD. «Wir starten jeweils gut in die Partie, werden dann aber kurz vor der Pause bei einer Standardsituation überrascht und geraten in Rückstand. Wir fallen immer wieder ins gleiche Fahrwasser zurück», sagt der ehemalige YB-Profi. «Das ist eine Kopfsache.» Selbstverschuldete Niederlagen würden noch mehr am Selbstbewusstsein nagen als normale. «Und sobald man zu zweifeln beginnt, gehen die Bälle halt nur noch an den Pfosten statt ins Tor, und man verliert die engen Spiele, die man sonst noch zu seinen Gunsten gedreht hat.»

Offensiv eingeschränkt

Um ein Spiel zu drehen, braucht es Tore. Diesbezüglich tut sich der SCD aber deutlich schwerer als im Vorjahr. Neun Treffer in fünf Begegnungen ist zwar kein schlechter Wert, er liegt aber doch wesentlich unter dem letztjährigen Durchschnitt, als die Düdinger pro Spiel dreimal getroffen haben.

Die reduzierte Torausbeute hat durchaus ihre Gründe. Mit Kevin Portmann, Christoph Catillaz und Alexander Bächler fehlten zuletzt die drei besten Skorer der vergangenen Saison. «Wenn Spieler, die in der Vergangenheit wichtig waren, fehlen, dann geht das nicht spurlos an einem vorbei», sagt Rotzetter, auch wenn er Verletzungen nicht gerne als Entschuldigung anführt. Weil aber mit David Ragonesi – dem aktuell besten Düdinger Torschützen mit zwei Torerfolgen – ein weiterer Stürmer verletzungsbedingt ausfällt, pfeift die SCD-Offensive aus dem letzten Loch.

Hoffnungsträger Portmann

Immerhin ist an der Verletzungsfront eine leichte Besserung in Sicht. Portmann konnte im letzten Match bereits wieder einen Teileinsatz absolvieren, und auch das Comeback von Catillaz sollte laut Aussage des Trainers zeitnah erfolgen. «In der Offensive hat uns zuletzt die Tiefe im Kader gefehlt. Dank der Rückkehr von Kevin haben wir wieder etwas mehr Alternativen. Zudem ist er nicht nur wegen seiner Tore ein wichtiger Spieler für unser Team, er ist auch auf und neben dem Platz ein Leader, der die anderen mitreissen kann.»

Nicht optimal läuft es für den SC Düdingen auch in Bezug auf die Spieldurchführungen. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison konnte er am Mittwoch nicht wie geplant zu einem Match antreten. Zweimal gab es ein unbespielbares Terrain, einmal einen Corona-Fall im gegnerischen Team. «Wenn man sich regelmässig auf einen Gegner vorbereitet und für den Match Spannung aufbaut, dann aber nicht spielen kann, wird das auf Dauer mühsam», findet Rolf Rotzetter. «Es ist leichter, wenn man einen regelmässigen Spielrhythmus hat, als wenn man drei Spiele in einer Woche und dann zwei Wochen nichts hat.»

«Positiv bleiben»

Heute in Romont (17 Uhr) sollte gespielt werden können. Der Mannschaft aus dem Glanebezirk läuft es ebenfalls nicht rund. Mit einem Sieg aus sieben Partien liegt das Team von Patrick Catalao dort, wo es bereits letzte Saison beim Meisterschaftsabbruch gelegen hatte: unter dem Strich. «Romont spürt das Messer bereits am Hals und wird alles daransetzen, gegen uns zu gewinnen», sagt Rolf Rotzetter, der im Stade du Glaney eine schwierige Aufgabe erwartet. «Auf dem sehr kleinen Platz wird es viele Zweikämpfe geben. Es braucht einen Arbeitssieg, wenn wir drei Punkte mit nach Hause nehmen wollen.» Es sei keine einfache Situation, in der sich seine Mannschaft befinde. «Als Team können wir aber an dieser Situation wachsen. Das Wichtigste ist, dass wir positiv bleiben. Die Saison ist noch lang, da wird noch viel passieren.»

«Sobald man zu zweifeln beginnt, landen die Bälle nur noch am Pfosten statt im Tor, und man verliert die engen Spiele.»

Rolf Rotzetter

Trainer SC Düdingen

«In der Offensive hat uns zuletzt die Tiefe im Kader gefehlt.»

Rolf Rotzetter

Trainer SC Düdingen

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