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Wasserversorgung Plasselb wird optimiert

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An der Gemeindeversammlung von Plasselb lag der Fokus auf der Hubelstrasse und auf der Wasserversorgung. Die 30 anwesenden Bürgerinnen und Bürger haben für das gesamte Wasserversorgungs-, Kanalisations- und Strassenprojekt einen Kredit von 640 000 Franken genehmigt.

Gemeinde sichert sich ab

Die Trinkwasserversorgung der Gemeinde ist heute in zwei Druckzonen aufgeteilt, die nicht miteinander verbunden sind, wie Gemeinderat Adrian Pürro erklärte. Die untere Druckzone wird vom Reservoir Allmet versorgt, welches das Dorf und das darunterliegende Quartier bedient. Die obere Druckzone wird vom Reservoir Weid gespeist. Von dort werden die Quartiere Hubel, Birchi und Neuhaus mit Wasser versorgt. Letzteres hat ein geringes Volumen. «Bei einem Leitungsbruch der Leitung aus der Käserli-Quelle hat die Zone Weid nur noch für eine halbe Stunde Wasser, danach nicht mehr», so Pürro. Dies solle sich nun ändern.

Ziel des Projektes sei es, dass bei Leitungsbrüchen oder Unterhaltsarbeiten jeweils auf das Trinkwasser der anderen Druckzone zurückgegriffen werden kann. «Dadurch werden diese Quartiere verbunden sein. Es ist eine gewisse Absicherung, dass die Gemeinde von zwei Orten versorgt wird», sagte Pürro. Ein Zusammenschluss sei nötig, um die beiden Zonen zu verbinden. Dafür werde eine Pumpstation benötigt. Dieser Zusammenschluss erfolge dort, wo die Distanz zwischen den Wasserleitungen am kürzesten sei – beim Aufstieg Hubel/Birchi.

Im Rahmen der Arbeiten wird auch der Strassenbelag an gewissen Stellen erneuert. Die Strassen im Quartier Hubel sind alt und in einem schlechten Zustand, so Gemeinderat Pürro. «Unter den Rissen der Strasse gibt es auch schon wieder Risse.» Auch die bestehenden Schmutz- und Sauberwasserleitungen solle je nach Bedarf erneuert oder ersetzt werden.

Die Gemeinde beantragte von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Zustimmung zu einem Kredit in Höhe von 640 000 Franken. Der Baubeginn soll im Frühling 2021 sein. Dafür müssen einige Quartierstrassen im Dorf mehrere Wochen lang gesperrt sein. «Wir bitten die Einwohnerinnen und Einwohner um Geduld», sagte Pürro. Der Gemeinderat rechnet mit rund vier Monaten für die gesamten Arbeiten.

Sanierung des Lehrerhauses

Die Plasselber genehmigten an der Gemeindeversammlung zudem die Sanierung des alten Lehrerhauses. Grund dafür war ursprünglich ein Problem bei der Elektrik. Zusätzlich zum Wechsel der veralteten elektrischen Anlage möchte der Gemeinderat die Fassade neu streichen, einen morschen Balkon ersetzen und das Geländer erneuern. Die Sanierung kostet die Gemeinde rund 77 000 Franken, was zu keiner neuen Verschuldung führen wird, da sie vollständig aus dem bestehenden Mietzinskonto bezahlt wird.

An der Versammlung wurden auch die Abschlussberichte für die Projekte Farnera und March vorgelegt. Beide Projekte wurden im Jahr 2019 abgeschlossen und blieben unter den erwarteten Kosten. Das Projekt Farnera kostete gesamthaft rund 447 000 Franken. Das Projekt March war für die Gemeinde günstiger als erwartet und kostete 205 000 Franken.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nahmen auch die Jahresrechnung einstimmig an. Die laufende Rechnung 2019 schliesst bei einem Aufwand von rund 4,8 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 5700 Franken.

Auf der Suche

Vier der sieben heutigen Gemeinderäte treten bei den Wahlen nicht mehr an. Syndic Jean-Daniel Feller startete einen Aufruf für die Nachfolgesuche. Für Interessenten wird Anfang November ein Infoanlass organisiert, an dem sie sich über die Aufgaben eines Gemeinderates informieren können Die Wahlen finden im nächsten Frühling statt.

Renovation

«Wieder ein Grund, in den Jäger zu gehen»

Vier Mietwohnungen, ein Schulungsraum, ein Apérokeller für verschiedene Anlässe, ein Restaurant auf Abruf und der kürzlich eingezogene Blumenladen Bluemegflüschter haben im Haus des Restaurants zum Jäger bereits ihren Platz gefunden und füllen das historische Gebäude wieder mit Leben.

Langes Hin und Her

An den vergangenen Gemeindeversammlungen sorgte das Restaurant zum Jäger immer wieder für Diskussionen unter den Anwesenden. Die Zukunft des Gebäudes lag den Plasselbern am Herzen. Vermietung, Verpachtung und Verkauf – alle Optionen analysierte der Gemeinderat in den vergangenen zwei Jahren. Letztes Jahr haben die Bürgerinnen und Bürger schliesslich dem Verkauf für rund 350 000 Franken an Marc K. Peter zugestimmt.

«Die Leute haben jetzt wieder einen Grund, in den Jäger zu gehen», sagt der Besitzer auf Anfrage zu den FN. «Es ist eine soziale Plattform und soll die Menschen in der Region zusammenbringen.» Insgesamt fast 200 000 Franken hat Peter bis jetzt in die Renovation des Restaurants Jäger investiert. «Wir haben das Gebäude von innen und aussen komplett renoviert, zwei neue Balkone gebaut und die sanitären Anlagen komplett erneuert», sagt er. Nächstes Jahr werden die Heizung und die Holzfassade folgen.

Im Gebäude fehle nur noch ein Büro im grossen Saal im ersten Stockwerk. «Mein Wunsch ist es, dass ein Architektur- oder Designbüro dort einzieht», sagt Peter dazu. Auch die Idee für ein Restaurant auf Abruf sei noch nicht ganz ausgereift, und die Corona-Pandemie habe das gesamte Projekt verlangsamt. Der Besitzer führte eine Umfrage unter den Vereinen durch, die zeigte, dass das Restaurant auf Abruf erwünscht ist. Als Nächstes folgt nach seinen Worten eine Umfrage unter den Einwohnern.

km

«Kernaussage Normal. Wenn KA direkt unter Lead platziert wird, Spalte mit Weissraum füllen.»

Jean-Daniel Feller

Gemeindeamman Plasselb

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