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Wasserversorgungs-Netz wird erweitert

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Die 31 Stimmberechtigten durften sich am Freitagabend an der Gemeindeversammlung von Giffers über einen positiven Rechnungsabschluss ihrer Gemeinde freuen. Bei einem Gesamtaufwand von 3,956 Millionen schloss die Laufende Rechnung 2014 mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 6269 Franken. Lobend erwähnte Gemeindeammann Othmar Neuhaus in seiner Präsentation der Rechnung die 350 000 Franken an freien Abschreibungen, welche die Gemeinde tätigen konnte. «Die Pro-Kopf-Verschuldung nimmt stetig ab. Das ist eine positive Entwicklung, die wir da mitverfolgen dürfen», bilanzierte Neuhaus.

Wie die Investitionsrechnung aufzeigte, konnte die Gemeinde im letzten Jahr weniger Investitionen umsetzen, als es das Budget vorsah. «Viele der Investitionen, besonders in die Schulanlagen und in die Gemeindestrassen, konnten nicht ausgeführt werden», sagte Thomas Bally. Der Präsident der Finanzkommission erklärte: «Gerade bei den Gemeindestrassen gibt es noch ungelöste Konflikte. Aber der Wille besteht, diese Investitionen im laufenden oder im nächsten Jahr zu tätigen.»

Sanierung der Kugelfänge

Als ein im Budget nicht vorgesehenes Geschäft figurierte hingegen die Sanierung der Kugelfänge in der Investitionsrechnung 2014. Diese sei zwar technisch abgeschlossen, aber noch nicht finanziell, erklärte der Ammann: «Gemäss provisorischer Rechnung wird der gewährte Kredit um maximal 46 000 Franken oder um 7,5 Prozent überschritten.» Als Grund hierfür nannte Neuhaus die Installation einer Hochblende beim 25/50-Meter-Scheibenstand. Diese war infolge eines Schiessunfalls nötig geworden, bei dem im Frühling 2012 ein Mann durch ein fehlgeleitetes Projektil leicht verletzt worden war (die FN berichteten). Sowohl die Laufende als auch die Investitionsrechnung 2014 wurden einstimmig genehmigt.

Trinkwassernetz wächst

Weil ein 1998 gekauftes Kommunalfahrzeug (Pony) Motorschaden erlitten hatte, beantragte Gemeinderat Hans Rotzetter seinen Mitbürgern, dieses durch einen kleinen Traktor mit Anhänger und Winterdienstausrüstung und durch einen Pick-up zu ersetzen. «Diese zwei kleinen Fahrzeuge erlauben uns mehr Flexibilität als ein grosses», erklärte Rotzetter. Die Bürger genehmigten die 115 000 Franken teure Investition, an der sich Giffers mit 62 600 Franken beteiligt, einstimmig.

Auch ein Kreditbegehren zur Trinkwassernetzerweiterung wurde einstimmig abgesegnet. Da auf einer heutigen Grünfläche im Rain bald eine elf Wohneinheiten umfassende Mehrfamiliensiedlung entstehen soll, muss das Trinkwassernetz um rund 150 Meter Leitung erweitert werden. «Das ist deutlich weniger, als zunächst angenommen», sagte Gemeinderat Daniel Wyder, der das beantragte Kreditbegehren in der Höhe von 60 000 Franken deshalb als Kostendach verstanden wissen wollte: «Weil weniger Leitung verbaut werden muss, wird das Projekt ganz bestimmt weniger kosten als die 40 000 Franken, die im heutigen Antrag als Anteil der Gemeinde Giffers erscheinen.» In naher Zukunft werde sich die Gemeinde zudem mit den allmählich knapp werdenden Lagerkapazitäten für ihre Wasserbestände auseinandersetzen müssen, sagte Wyder. Derzeit laufe deshalb eine Gesamtevaluierung des Trinkwasserplans und dabei auch der Reservoirs.

Fusion und Guglera

Unter dem Traktandum Verschiedenes informierte Othmar Neuhaus über den weiteren Fahrplan in Sachen Fusion – die zweite Info-Veranstaltung vom 26. Mai und die Urnenabstimmung vom 14. Juni – und erklärte, dass für den Fall, «dass die Fusion nicht zustande kommen sollte», der Gemeinderat von Giffers auch in der kommenden Legislatur aus neun Mitgliedern bestehen würde. Auf die Frage nach dem Stand der Gespräche über das Asylzentrum sagte Neuhaus, dass im Mai eine zweite Sitzung anstehe, in welcher der Bund dann auch auf erste Fragen der Gemeinden Giffers und Rechthalten eingehen wolle.

 

«Die Pro-Kopf-

Verschuldung von Giffers

nimmt stetig ab.»

Othmar Neuhaus

Gemeindeammann

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