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«Wat woll’n Sie jetzt von mir?»

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Der Sport kann zuweilen ganz schön hart sein. Oder wie es Dortmund-Trainer Jürgen Klopp angesichts einer Verletzungsmisere formuliert hatte: «Es ist wie so oft im Leben. Geht die Waschmaschine kaputt, ist am nächsten Tag auch der Trockner am Arsch.» Dies ist eines der vielen bemerkenswerten Zitate, die das Jahr 2014 hervorbrachte. Besonders, wenn der Erfolg ausbleibt und dem eh schon Gebeutelten die Mikrofone und Notizblöcke vor die Nase gehalten werden, kommt Amüsantes heraus. Inzwischen schon legendär ist das Interview des deutschen Nationalmannschaftsspielers Per Mertesacker, der nach dem erknorzten 2:1-Sieg gegen Algerien im Achtelfinal der WM in Brasilien auf kritische Fragen des Reporters leicht irritiert reagiert hatte. «Wat woll’n Sie jetzt von mir? Glauben Sie, unter den letzten 16 ist irgendwie eine Karnevalstruppe? Ich lege mich jetzt erst mal für drei Tage in die Eistonne. Ich verstehe die ganze Fragerei nicht.» Auf Unverständnis stiess ein kritisches Votum auch beim unterlegenen Trainer Algeriens, Vahid Halilhodzic, der immerhin Anerkennung in den Social Media finden konnte. «Unser PR-Chef hat mir gesagt, dass ich drei Millionen Fans bei Facebook habe. Es gibt also ein paar Leute, die mich mögen. Wenn Sie mich nicht mögen, ist das Ihr Problem.»

 

 Derlei Bestätigung hat einer ganz gewiss nicht nötig: Zlatan Ibrahimovic. Der schwedische Egozentriker lässt gar Cristiano Ronaldo demütig erscheinen. «Es lohnt sich nicht, eine WM ohne mich anzuschauen, da muss man nicht darauf warten», liess er sich, ganz bescheiden, zitieren. Umso unverständlicher war es für «Ibracadabra», dass ihn die schwedische Zeitung «Dagens Nyheter» in einer Rangliste der 150 wichtigsten Schweden hinter Tennis-Legende Björn Borg einstufte. «Danke, aber Zweiter zu werden ist wie Letzter zu werden.»

 

 Von einem zweiten Rang kann derweil der HSV und Rafael van der Vaart nur träumen. Die Hanseaten straucheln in der Bundesliga weiter. Und der Niederländer ist es satt, sich ständig wieder erklären zu müssen. «Ich kann mich selber nicht mehr hören, immer die gleiche Scheisse zu erzählen», stellte er konsterniert fest. Es ist auch wahrlich ein Kreuz mit diesen Reportern, die stets die gleichen, abgedroschenen Fragen stellen und alles besser zu wissen meinen. Kobe Bryant jedenfalls hat sich seine Meinung über die Journaille längst gemacht. Im Ranking der besten NBA-Profis des Sportsenders ESPN wurde der Star der Los Angeles Lakers geradezu blasphemisch nur auf Rang 40 geführt. Fazit: «Ich wusste schon immer, dass sie ein Haufen Idioten sind.»

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