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Wechsel an der Spitze der St.-Paul-Gruppe: Serge Gumy wird neuer Verleger

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Serge Gumy, der derzeitige Chefredaktor der Zeitung «La Liberté», wird neuer Verleger der St.-Paul-Gruppe. Gumy tritt die Nachfolge von Thierry Mauron an, der nach zehn Jahren als Direktor der Gesamtunternehmung in den Ruhestand geht. Das schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. 

Der 51-jährige Serge Gumy wird seine neue Funktion am kommenden 1. Dezember  antreten. Auf diesen Termin hin übernimmt er die Verantwortung der Unternehmenseinheit, die nebst vier Zeitungen auch die Werbeabteilung, das Marketing und die Vertriebsdienste der St.-Paul-Gruppe umfassen wird. Die Zeitungen «La Liberté», «La Gruyère», «La Broye Hebdo» und «Le Messager» bleiben in ihrer heutigen Form erhalten und werden auch ihre Chefredaktoren behalten, schreibt die St. Paul AG in ihrer Mitteilung. Die Suche nach einem neuen Chefredaktor für die Tageszeitung «La Liberté» sei im Gang.

«Die tiefgreifende Transformation des Medienmarktes und die fortschreitende Digitalisierung erfordern eine Bündelung unserer Kräfte und eine engere Zusammenarbeit der diversen Verlagsabteilungen», wird der bisherige Verleger und Generaldirektor, Thierry Mauron, in der Mitteilung zitiert. Nichtsdestotrotz werden die vier Zeitungen der St.-Paul-Gruppe ihr eigenes Profil behalten», bekräftigt der designierte neue Verleger Serge Gumy.

Klare Zuteilung der Aktivitäten

Mit der internen Reorganisation besteht die St.-Paul-Holding künftig aus vier Unternehmenseinheiten. Neben dem künftig von Serge Gumy verantworteten Medien- und Verlagsgeschäft wird in einer weiteren Einheit das Druckgeschäft unter der Leitung von Sandrine Péclat Zapf am Standort in Bulle gebündelt. In einer dritten Einheit ist unter der interimistischen Leitung des abtretenden Direktors Thierry Mauron das Immobiliengeschäft untergebracht. Und schliesslich gewährleistet eine vierte Einheit für alle Teilbereiche die IT, das Personalwesen und die Finanzen. «Die bisherige Struktur bleibt also im Grossen und Ganzen erhalten», sagt Verwaltungsratspräsident Martial Pasquier auf Anfrage. Auch auf der personellen Ebene gebe es abgesehen vom Wechsel an der Spitze keine Änderung. Neu sei, dass die einzelnen Firmenaktivitäten klarer gebündelt seien. Alle Einheiten werden zudem einen eigenen Verwaltungsrat haben. Als Dach der neuen Struktur fungiert nach wie vor die Holding, die aber ansonsten keine eigentlichen Aktivitäten mehr ausübt.

Mit dem Zusammenzug der bislang unabhängig voneinander geführten Zeitungen unter einem unternehmerischen Dach ergibt sich auch eine Änderung in der Struktur des Aktionariats. So werden die Freiburger Kantonalbank und die Groupe E, welche bislang über die Beteiligungsgesellschaft Sofripa ein Drittel der Liberté-Aktien hielten, auch Kapitaleigner bei den drei anderen Zeitungen. Als Mehrheitsaktionärin habe die Ordensgemeinschaft der St.-Paul-Schwestern dieser Änderung zugestimmt.

Die Ordensgemeinschaft war bisher zu 100 Prozent Besitzerin der Zeitungen «La Gruyère», La «Broye Hebdo» und «Le Messager». Sie hielt zudem zwei Drittel der Aktien der «La Liberté». «Mit der jetzt geplanten Reorganisation bleibt die Beteiligung von FKB und Groupe E insgesamt aber unverändert», erklärte Martial Pasquier, Verwaltungsratspräsident der St.-Paul-Gruppe weiter. 

Mit der internen Reorganisation geht Thierry Mauron als Direktor der St.-Paul-Gruppe in den Ruhestand.
Alain Wicht/a

Mauron geht in den Ruhestand

Mit der Umsetzung der Reorganisation gibt der bisherige Generaldirektor und Verleger Thierry Mauron Ende November seine bisherigen Funktionen ab und tritt abgesehen von seiner interimistisch ausgeführten Tätigkeit bei der Immobiliengesellschaft der St.-Paul-Gruppe in den Ruhestand.

«Thierry Mauron hat das Unternehmen restrukturiert und modernisiert», sagte Verwaltungsratspräsident Martial Pasquier. Er habe zudem eine entscheidende Rolle gespielt, wenn es im Zuge der digitalen Transformation der Branche um die Interessen der regionalen Medien ging. 

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