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Wechsel in der Käserei Schweni

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Serge Bongard von der Käserei Schweni ist kürzlich nach 13 Jahren als Vizepräsident der Sortenorganisation Vacherin fribourgeois zurückgetreten. Im Sensebezirk wird Vacherin in elf Betrieben hergestellt. Diese produzieren 20 Prozent der Gesamtmenge (siehe auch Kasten).

Verschiedene Umbauten

Mit dem Rücktritt aus dem Vorstand der Sortenorganisation hat Serge Bongard nach 35 Berufsjahren betriebliche Veränderungen eingeleitet. Er war einer der Pioniere der Vacherinproduktion in Deutschfreiburg. Der Betrieb in der Schweni ist die einzige Käserei im Kanton, die sich auf die Vacherinproduktion spezialisiert hat.

Die Familie Bongard hat die Käserei Schweni, die zwischen St. Antoni, Heitenried und Alterswil liegt, 2005 gekauft. Seither wurden im Käsereibetrieb und in der Wohnung verschiedene Umbauten vorgenommen. Letztes Jahr wurde der neue Lagerkeller mit Platz für 5500 Käselaibe erstellt. Gleichzeitig wurden 63 Quadratmeter Sonnenkollektoren montiert, die rund 25 000 Kilowatt Strom erzeugen werden. Damit könne ein Viertel des Bedarfs gedeckt werden, rechnet Bongard. Soweit möglich, habe er für die Bauarbeiten Unternehmen der Region berücksichtigt, berichtete er.

1,5 Millionen Kilo Milch

Neun Produzenten liefern rund 1,5 Millionen Kilo Milch. Pro Tag werden 50 Laibe hergestellt, pro Jahr sind dies 17 000 Laibe, das heisst etwa 140 Tonnen. Nebst Serge Bongard arbeiten zwei gelernte Käser im Betrieb.

Auf Anfang 2019 übernimmt Sohn Olivier die Käserei Schweni. Und er wird auch dort Wohnsitz nehmen, während die Eltern nach Alterswil ziehen. Er kann auf die Mitarbeit der zwei bisherigen Angestellten und jene des Vaters zählen. Olivier Bongard bleibt weiterhin Milchkäufer der Käsereigenossenschaft Düdingen. Den Betrieb leitet er mit zwei angestellten Käsern und zwei Lehrlingen.

Gleichzeitig wie ihr Mann Serge zieht sich auch Ehefrau Irene Bongard als Inhaberin des «Chees-Gourmet» an der Schwarzseestrasse in Tafers zurück. Der Spezialitätenladen, der 2007 eröffnet wurde, wird ab 2019 von Stefanie Kurzo, der Lebenspartnerin von Olivier Bongard, geführt. In der Übergangszeit wird ihr Irene Bongard helfend zur Seite stehen.

Zahlen und Fakten

Mehr Vacherin produziert

Nach zwei Jahren mit Unterproduktion haben die Talbetriebe im letzten Jahr mit der produzierten Menge von 2739 Tonnen Vacherin fribourgeois AOP die Quoten fast um 100 Prozent ausgeschöpft. Auf den Alpbetrieben wurden 80 Tonnen hergestellt. Gesamthaft nahm die Vacherin-Produktion von total 2819 Tonnen um 7,8 Prozent zu. Seit 2005 unterliegt der Vacherin der geschützten Ursprungsbezeichnung AOP. Als Ersatz für Serge Bongard gehört Urs Kolly, St. Antoni, neu der Sortenorganisation an.

ju

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