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Weder Nanny noch Putzfrau

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Au-pair-Treffen in Freiburg

Autor: Von KARIN BRÜLHART

Ihre Gastfamilie haben die Jugendlichen mit der Hilfe von Pro Filia gefunden. Birgit Hofer, demissionierende Stellenvermittlerin vom Pro-Filia-Büro in Freiburg, begrüsste die Au-pairs. Die Mädchen und Jungen stellten sich anschliessend vor und berichteten über ihre bisherigen Erlebnisse in der Gastfamilie. Die Resonanz war überwiegend positiv. Die meisten machten in den vier Wochen gute Erfahrungen. Auch am Treffen war die Stimmung unter den Jugendlichen ausgelassen: Es wurde gelacht und getuschelt.

Vorstellungsrunde

Nach der Vorstellungsrunde zogen sich die Mädchen mit den kantonalen Stellenvermittlerinnen zurück, um sich auszutauschen und allfällige Probleme zu lösen.

Auch Jungs als Au-pair

«Die Zahl der Au-pairs ist in den letzten Jahren konstant geblieben», erklärt Birgit Hofer, die nächste Woche ihr Amt an Jolanda Gasser übergibt. In diesem Jahr sind auch drei Jungen in Freiburg. «Mit den Jungs klappt es meistens sehr gut und die Familien sind zufrieden», so Jolanda Gasser.

30 bis 40 Stunden pro Woche

Die Arbeitszeiten der Au-pairs variieren zwischen 30 und 40 Stunden pro Woche. Sie sind verpflichtet im Haushalt mitzuhelfen und für sich und die Kinder zu kochen. «Die Gasteltern sollen für die Arbeiten im Haushalt einen Wochenplan erstellen», erklärt Birgit Hofer: «Die Au-pairs sind weder vollzeitige Kindermädchen, noch Putzfrauen.» Das primäre Ziel der Au-pairs ist in Freiburg Französisch zu lernen. Einmal in der Woche besuchen sie für einen halben Tag die Schule.

Bei einigen eine Notlösung

Auch wenn es fast allen Jugendlichen sehr gut gefällt, stand ein Au-pair-Jahr bei vielen nicht an erster Stelle der Berufswahl. Da die Lehrstellen immer sehr spät vergeben werden, sei für einige das Au-pair-Jahr eine Notlösung. «Es bleibt aber eine schöne Erfahrung für junge Menschen», so Birgit Hofer.

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