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Wegweisende Monate für Christoph Bertschy

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Nach vier NLA-Saisons mit dem SC Bern fühlt sich Christoph Bertschy für den nächsten Schritt bereit: Der 21-jährige Düdinger wird in der kommenden Saison versuchen, in Nordamerika Fuss zu fassen. Diesen Entschluss hat der Sensler schon längere Zeit gefällt und kommuniziert. Unter dem Titel «Abschied vom Ausnahmetalent» widmete der SCB gestern dem Sensler auf seiner Homepage einen Artikel und schrieb unter anderem: «Christoph Bertschy wird nun den nächsten Karriereschritt in Angriff nehmen: bei der NHL-Organisation der Minnesota Wild.»

«Noch nicht unterschrieben»

 Die Information wurde von den Agenturen aufgenommen und machte gestern in den Onlinemedien schnell die Runde. Für ein Interview über seine nächsten Wochen mit der Nationalmannschaft hatte Bertschy, der sich momentan mit dem Nationalteam im Trainingscamp in Genf befindet, deshalb keine Zeit. «Habe grad ein bisschen viel um die Ohren, weil irgendjemand veröffentlicht hat, dass ich bereits unterschrieben habe, obwohl das nicht stimmt», richtete er per SMS aus. Dann wechselt der Center im Sommer also nicht definitiv zu Minnesota? «Voraussichtlich schon. Aber ich habe noch nichts unterschrieben oder verhandelt.»

 Bereit für die AHL

Ein Wechsel in die Organisation des NHL-Klubs Minnesota Wild wäre insofern der logische Schritt, als der Klub aus dem Norden der USA Bertschy 2012 gedraftet hat und deshalb die Rechte am Sensler besitzt. Jeder weiss jedoch, wie schnell im nordamerikanischen Profisport Meinungen geändert und Spieler und Lizenzen hin- und hergeschoben werden. Klar ist, dass Bertschy um einen möglichen NHL-Platz wird kämpfen müssen. Mit seinen 178 Zentimetern ist er für einen Eishockeyspieler klein gewachsen, was in Nordamerika, wo die Eisfelder kleiner sind und deutlich physischer gespielt wird, zum grossen Handicap werden könnte.

Deshalb wird sich Bertschy wohl oder übel zunächst in einem Farmteam in der zweitklassigen American Hockey League–das Farmteam der Minnesota Wild ist in Iowa beheimatet–durchsetzen müssen. Dessen ist sich der Sensler bewusst. Auf die Frage, ob er sich auf die AHL vorbereite, sagte er am Samstag im Interview mit der Zeitung «Der Bund»: «Ja, ich nehme an, dass ich ein oder zwei Jahre in der AHL spielen muss. Und diese Zeit werde ich mir auch geben, ganz klar.»

Hoffen auf erste WM

Zunächst einmal hat Bertschy die Gelegenheit, mit dem Nationalteam internationale Erfahrung zu sammeln. Nach auskurierter Schulterverletzung ist der smarte Center am Montag von Nationaltrainer Glen Hanlon für die zweite Vorbereitungswoche nachnominiert worden. Ob er, wenn die Spieler der Playoff-Finalisten Davos und Zürich zur Nationalmannschaft stossen werden, den letzten Cut überstehen wird, steht noch in den Sternen. Auf jeden Fall würde eine erstmalige WM-Teilnahme Bertschys Status im knallharten Kampf um die Verwirklichung seines NHL-Traums gut tun. Christoph Bertschy steht vor wegweisenden Monaten …

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