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Weicheier namens Tennisspieler

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Matthias Fasel

Gestern Nachmittag schaute ich mir die Partie Federer – Acasuso an. Also eigentlich lief der Fernseher nur im Hintergrund. Doch plötzlich wurde ich aufgeschreckt. «Da kommt eine ganze Menschentraube», hob Moderator Peter Minder erregt die Stimme. Gleichzeitig waren lautstarke Pfiffe aus dem Publikum zu hören. Sofort wurde meine ganze Aufmerksamkeit auf den TV gelenkt. Dort waren wartende Spieler und ein kopfschüttelnder Acasuso zu sehen. Das sah alles ein bisschen beunruhigend aus. Was war passiert? Ein plötzlicher Hagelsturm, ein Herzinfarkt eines Zuschauers oder gar ein Amokläufer im Publikum? Oder doch nicht etwa ein Terroranschlag?

Nun, die Auflösung war gleichzeitig beruhigend befremdend. Denn es war bloss ein gutes Dutzend Leute ein bisschen verspätet aus der Pause zurückgekehrt. Tja, sich bewegende Zuschauer oder gar ein Zwischenruf sind für Tennisspieler ein Grund den Kopf zu schütteln, zu hadern und nicht mehr weiterzuspielen. Denn Tennisspieler sind Weicheier. Ich weiss das, weil ich selbst einer bin. Auch auf tieferem Niveau bei Duellen reichlich talentarmer Spieler reicht manchmal ein Platzfehler oder ein schreiendes Kind um jemanden völlig aus der Fassung zu bringen.

Man stelle sich vor, die Spieler würden sich in anderen Sportarten so mimosenhaft benehmen. Stellen Sie sich Julien Sprunger vor, der alleine aufs Tor zieht und plötzlich abbremst, weil ein Fribourg Boy seine Fahne zu überschwänglich geschwenkt hat. Oder wie Olympics DJ Harrison sich weigert, an die Freiwurflinie zu gehen, weil hinter dem Korb ein schwerhöriges Rentner-Pärchen zu laut miteinander kommuniziert. Unvorstellbar? Genau. Deshalb ganz klar pro Lärm und Bewegung rund um den Tennisplatz!

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