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Weihnachtszauber trotz Klimawandel

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Wer jetzt noch an weisse Weihnachten glaubt, ist ein ziemlicher Optimist. Sich davon jedoch das Fest der Liebe verderben zu lassen ist für Hubert Audriaz keine Option: Beim Grabensaal in der Freiburger Unterstadt hat der Künstler ein wahres Weihnachtswunderland mit dem Namen «Der zauberhafte Weg zum Dreikönigsfest» erschaffen. Sobald es eindunkelt, ist der Pfad für Kinder, Krippenliebhaber und Glühweintrinkerinnen geöffnet. Die Lichter der Stadt vermischen sich mit dem Leuchten des Parcours–alles glitzert und strahlt. Nebst Rudolf, dem Rentier, und Dutzenden von Weihnachtsengeln besteht der Parcours vor allem aus Krippen aller Art: Grosse, kleine, mit Sägemehl oder violettem Sand ausgelegte, solche aus Kolumbien und solche aus der Schweiz. In einer der Krippen bewachen nicht nur Esel und Ochse das heilige Kind, sondern auch ein Tiger: «Mit mir ist’s nie konventionell», sagt Audriaz lachend.

Tradition seiner Mutter

 Drei Monate Arbeit hat der Künstler in dieses Kinderparadies investiert. Seit wie vielen Jahren er diese schon baut, kann er nicht genau sagen: «Irgendwie hab ich das schon immer gemacht», so Audriaz. Mit dem Weihnachtsparcours führt er eine Tradition weiter, die seine Mutter in seiner Kindheit gepflegt hat. «Am Vorweihnachtsabend trommelte meine Mutter mich und meine zehn Geschwister zusammen. Wir liefen dann von Hauterive bis in die Altstadt, hielten auf dem Weg bei allen Krippen an und machten am Schluss noch ein Feuer an der Saane», erinnert er sich. Besonders wichtig ist Audriaz die Sicherheit der Kinder. In seinem Märchenland sollen sie sich wirklich austoben können: «Der Parcours ist auf allen Seiten geschlossen–sie können sich nicht einfach aus dem Staub machen.» Das Ziel des Freiburgers ist es, den Kindern einen Abend zu ermöglichen, an den sie sich als Erwachsene erinnern werden–so wie seine Mutter dies für ihn getan hat.

Keine Angst vor Vandalen

Der «zauberhafte Weg zum Dreikönigsfest» ist nicht nur eine Ansammlung von Krippen und Figuren–Hubert Audriaz hat Malateliers in einem leeren Waggon, eine zweisprachige Märchenerzählerin und Tee, Glühwein und Guetzli organisiert–alles kostenlos. «Das wäre nicht möglich, wenn ich nicht so viele freiwillige Helfer hätte.» Josette Huguenin kommt etwa und hilft mit ihrem Sohn seit Jahren, und das an jedem Abend. «Ich muss schon ein bisschen verrückt sein, Heiligabend hier mit dir zu verbringen», neckt sie Audriaz. Viele der Utensilien hat er zugeschickt bekommen, etwa von Bewohnern der Freiburger Altersheime. Auch hat er treue Besucher, etwa die Freiburgerin Nicole Jenny, die mit ihrer ganzen Familie jeden Abend den Weihnachtszau- ber des Parcours geniessen kommt: «Die Ambiance ist fantastisch, meine Kinder lieben es.» Hubert Audriaz lässt sein ganzes Herzblut in seine Kunst fliessen. Trotz immensem Aufwand hat er keine Angst vor Vandalen: «Ich kenne die meisten Sprayer in Freiburg. Wenn sie sich unbedingt austoben wollen, stelle ich ihnen gerne eine meiner Leinwände zur Verfügung.»

Programm

An Weihnachten und am Wochenende offen

Der neue Parcours von Hubert Audriaz führt von der St.-Beat-Kapelle zum Grabensaal in der Freiburger Unterstadt. Bis zum 6. Januar ist er jeweils samstags und sonntags sowie am 24. und 25. Dezember von 17 bis 19.30 Uhr geöffnet. Am 6. Januar findet um 18 Uhr der traditionelle Umzug statt. Start ist bei der St.-Beat-Kapelle.rb

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