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Weiss und Appetito verkauft die Sparte Tief- und Strassenbau an die Kibag

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab

Bern/Kerzers Die Kibag-Gruppe, ein Schweizer Bauunternehmen mit rund 1400 Angestellten, übernimmt ab dem 1. März den gesamten Bereich Strassen- und Tiefbau der Weiss-und-Appetito-Gruppe. Dies gaben Patrick Hedinger, Mitglied der Kibag-Geschäftsleitung und Pio Brönimann, Verwaltungsratspräsident von Weiss und Appetito, gestern an einer Medienkonferenz bekannt. Die Übernahme betrifft laut Brönimann rund 110 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von etwa 25 Millionen Franken. Zum Kaufpreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Mit dem Kauf des Tiefbaubereichs der Weiss und Appetito sowie den bisherigen Berner Kibag-Standorten in Huttwil und Langenthal beschäftigt die Firma im Kanton Bern neu rund 330 Mitarbeiter und wird damit laut Hedinger zur grössten Tiefbaufirma im Kanton.

Wie beide Seiten versichern, bleiben alle Arbeitsplätze erhalten. Für die Angestellten werde sich ausser dem Namen und dem Firmenlogo nichts ändern. Laut Hedinger setzt die Kibag, die bisher schwergewichtig im Raum Zürich, Zentral- und Ostschweiz tätig war, mit der Übernahme ihr strategisches Wachstum Richtung Westschweiz fort.

Standort Kerzers stärken

«Am Standort Kerzers sind nur wenige Mitarbeiter betroffen», sagte Pio Brönimann. Er geht davon aus, dass der Verkauf positive Auswirkungen für die Niederlassung haben wird. So würden die Baumaschinen, die jetzt von der Kibag übernommen werden, weiterhin von Weiss und Appetito in der Werkstatt in Kerzers gewartet. «Und es ist denkbar, dass wir die Zusammenarbeit mit der Kibag erweitern und die Wartung ausbauen», so Brönimann.

Patrick Hedinger hält fest, von Seiten der Kibag sei Kerzers aufgrund der geografisch guten Lage als neuer Standort für den Tief- und Strassenbau vorgesehen. Es sei deshalb geplant, den Standort Kerzers zu stärken.

Laut Brönimann will sich Weiss und Appetito mit dem Verkauf auf die bestehenden Nischensegmente Bausanierung, Böden, Rohrleitungsbau und Saugen und Blasen konzentrieren. Der Bereich Tiefbau sei für den heutigen Markt mit grossen Strassenbauprojekten zu klein gewesen, um mitzuhalten. Da ein Wachstum der Sparte für die Firma nicht zu finanzieren gewesen wäre, habe man sich nach einem Partner umgesehen. «Diesen haben wir in der Kibag gefunden.» Wäre ein Verkauf nicht möglich gewesen, hätte die Sparte Tiefbau wohl verkleinert werden müssen, was mit einem Stellenabbau verbunden gewesen wäre.

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