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Weitere unglückliche Niederlage

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Autor: Edgar Fahrni

Fussball 2. Liga inter Nach idealer und intensiver Vorbereitung gingen die Seeländer mit viel Energie in das Sechspunktespiel beim FC Köniz. Aber das Unheil begann bereits beim ersten Angriff der Berner. Esposito wollte mit dem Ball am Fuss einen neuen Angriff aufbauen, als er wenige Meter ausserhalb des Sechzehners strauchelte. In der Folge erwischte Patoku den Ball und liess Torhüter Siffert keine Chance. «Dieser frühe Gegentreffer war bereits vorentscheidend», meinte Trainer Bruno Hurni. «Wohl wurde alles versucht, diese abzuwenden, aber viele Spieler wirkten unsicher und produzierten ungewohnte Fehler.»

Reaktion brachte nichts

Nach dem Gegentreffer hatte Kerzers seine besten Momente und erspielte sich in den nächsten 15 Minuten zahlreiche Chancen. Dann erhielt Savic, in Offsideposition stehend, einen präzisen Pass von Zehnder und schon hiess es 2:0. Fünf Minuten vor der Pause wehrte Siffert in extremis einen Kopfball von Savic ab, war aber zwei Minuten später bei einem Konter des gleichen Spielers chancenlos.

Nach der Pause war von Kerzers wenig Brauchbares zu sehen. Erst sechs Minuten vor Spielende vergab Schlapbach, nach einem schönen Spielzug über vier Stationen, nur knapp. Zuvor hatten es je zweimal Savic, Patoku und Bunjaku vergeben, dem FC Kerzers eine Kanterniederlage zu verpassen.

«Individuelle Fehler werden bestraft»

Kerzers-Interimstrainer Bruno Hurni war ziemlich frustriert: «Das war für uns ein Sechspunktespiel. Aber erneut lief alles gegen uns.» Wie der Landwirt und langjährige Spieler des SV Lyss bekannt gab, wird er ab sofort nicht mehr als Eins-Trainer des FC Kerzers zur Verfügung stehen, da er noch zwei Junioren-Teams des Vereins betreut und Gemeinderat in Gurbrü ist.

Zur schwachen Vorrunde seines Teams meint er: «Wenn man am Tabellenende ist, werden leider individuelle Fehler immer sofort bestraft. Diese Fussballwahrheit mussten wir brutal erfahren. Zudem befinden sich einige langjährige Leistungsträger momentan nicht in Topverfassung, und von den Neuzuzügen wurde doch mehr erwartet. Ausserdem war der Trainingsbesuch oft mangelhaft, was nicht zuletzt Schuld an den zahlreichern Aussetzern sein dürfte. Aber heute ist das Niveau in der 2. Liga inter ähnlich hoch wie in der 1. Liga und erfordert entsprechenden Einsatz.»

Und weiter meinte Hurni: «Für mich war es extrem schwierig, hier in zwei Wochen eine Korrektur zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass es meinem Nachfolger gelingen wird, für die Rückrunde selbst mit den Kerzers-Voraussetzungen, also kein Geld für die Spieler, ein schlagkräftiges Team aufzubauen.»

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