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Welcher Sitz wackelt?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Von WALTER BUCHS

Noch nie haben sich im Kanton Freiburg 80 Kandidatinnen und Kandidaten für einen Sitz im Nationalrat beworben. In einer Gesellschaft, in der man immer wieder ein Erstarken des Individualismus beklagt, ist dieses grosse Interesse für die öffentliche Sache als positives Zeichen zu werten und zu würdigen.

Natürlich werden einige einwenden, dass private Interessen und persönliches Geltungsbedürfnis bei etlichen das eigentliche Motivationsmoment darstellen. Dem ist allerdings entgegenzuhalten, dass die wenigsten so blauäugig sind und davon ausgehen, dass sie wie aus dem Nichts den Schnellzug nach Bern besteigen können. Schliesslich treten sechs der sieben Amtierenden wieder an. Ihnen ist zugutezuhalten, dass sie ihre Sache weitgehend gut gemacht und bei wichtigen Momenten im Interesse Freiburgs zusammengehalten haben.Die Felle werden somit teuer zu erstehen sein. Während bei früheren Wahlgängen jeweils ein Sitz hin und her schwankte, konnten die Parteien 2003 ihre Sitze halten und die SVP gewann den zusätzlichen Freiburger Sitz. Auch für die bevorstehenden Wahlen gilt für sie die Devise, Besitzstand halten oder möglichst noch zulegen. Dabei kommt die entscheidende Rolle der kleinen Parteien zum Tragen. Je nachdem, welche Listenverbindungen sie eingehen, dürften sie einen entscheidenden Einfluss auf den Wahlausgang haben.

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