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Weltneuheit wirbt für Gastspielhaus

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Weltneuheit wirbt für Gastspielhaus

Vielfältige Ausstellung soll die Bevölkerung über das 35-Millionen-Projekt informieren

Grosse Plakatwände sollen im Freiburg-Center bis Ende Januar die Bevölkerung über das Gastspielhaus informieren. Ergänzt werden sie mit einer Weltneuheit – einem virtuellen Rundgang ums 30 m hohe neue Gebäude.

Der Generalrat Freiburg wird am 31. Januar über den Baukredit fürs grosse Gastspielhaus im Zentrum Freiburgs abstimmen (FN vom 15.1.). Da vorauszusehen ist, dass die Verlierer – oder andere Bürger der Stadt – das Referendum ergreifen, wollen Freiburg und seine vier Mitstreiter Villars-sur-Glâne, Granges-Paccot, Givisiez und Corminboeuf schon jetzt gezielt die Bevölkerung über die Pläne informieren.

Weltneuheit «Walking Pad»

Auf zwei Reihen von Plakatwänden und einem grossen Transparent werden im Freiburg-Center (Etage 1, vor dem Fnac) die Hintergründe des Baus dargelegt. «Die Ausstellung ist klar, komplett und transparent», sagte Markus Baumer, Kulturdelegierter von Freiburg und Umgebung an der gestrigen Vernissage. Auch Nicolas Deiss, Oberamtmann und Präsident des Kulturverbandes Coriolis, hob die Wichtigkeit der Information an die Bevölkerung hervor: «Mit Dynamik und Optimismus wollen wir gemeinsam die Chance packen, die uns geboten wird.» Und Baumer fügte an: «Auf dass die Debatte beginnt und die Stadt Freiburg gewinnt.»

Eine Weltneuheit ergänzt die traditionelle Ausstellung. In Zusammenarbeit mit dem Departement für Informatik der Uni Freiburg kann der Besucher über den Prototypen «Walking Pad» bereits das künftige Umfeld und die Eingangshalle des Gastspielhauses besuchen. Der Gast kann ganz einfach auf einer Fussmatte an Ort treten – und so geht er auf dem Bildschirm vorwärts. Laut Professor Beat Hirsbrunner können die Qualität der Bilder und die technischen Möglichkeiten weiter verbessert werden. Vor allem Architekten hätten bereits Interesse an der Neuheit angemeldet, sagte Hirsbrunner.

Für die Universitätsstadt Freiburg

Bei der Ausstellungseröffnung hoben Ammann Jean Bourgknecht und Claude Masset nochmals die Wichtigkeit des Neubaus für Freiburg hervor. «Es ist höchste Zeit, dass die Universitätsstadt Freiburg auch eine Kulturinfrastruktur erhält, die ihr entspricht», sagte Bourgknecht. Der Bau wäre ein urbanistisches Symbol für die Stadt und die Region, doppelte Masset nach.

Die Hauptschwierigkeit für ein Ja vor Generalrat und Volk wird das Geld sein. Laut Masset würden aber die Kosten von 34,876 Mio. Franken das Budget der Stadt gegenüber 2005 nur um 0,1 Prozent zusätzlich belasten. Und 50 000 Franken pro Platz seien normal für die verlangte und angebotene Vielfalt der kulturellen Angebote. Vorgesehen sind vor allem Konzerte, Opern, spezielle Theater- oder Tanzveranstaltungen. 678 Zuschauer fänden Platz. chs

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