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«Weltoffen und bescheiden»

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«Weltoffen und bescheiden»

Installation von Niklaus Kessler als Pfarrer von Plaffeien

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntagmorgen Niklaus Kessler von Bischofsvikar Kurt Stulz in sein Amt eingesetzt. Als Kaplan steht ihm ab Dezember Pfarrer Gerhard Baechler zur Seite.

Von MATTHIAS FASEL

«In der heutigen Zeit ist es für eine Pfarrei durchaus als Privileg zu erachten, einen eigenen Seelsorger zu erhalten.» Bischofsvikar Kurt Stulz wies zu Beginn des Gottesdienstes auf den herrschenden Priestermangel hin, von dem mit Überstorf auch Pfarrer Niklaus Kesslers letzte Priesterstation betroffen ist. Deshalb sei es sehr wichtig, dass auch über die Pfarreigrenzen hinweg zusammengearbeitet werde, betonte er.

Die priesterliche Vergangenheit Kesslers lässt diesbezüglich Gutes erahnen, hat er in seinem Leben
doch bereits einige Brücken geschlagen. Pfarreiratspräsident Hermann Hayoz bezeichnete Niklaus Kessler denn auch als «äusserst weltoffenen und bescheidenen Menschen».

10 Jahre in Peru tätig

Der gebürtige Düdinger bringt eine 29-jährige Priester- und Seelsorgeerfahrung mit in sein Amt. Nach seiner Priesterweihe 1974 war er zunächst als Vikar in Tafers und Wünnewil tätig. Anschliessend wirkte Pfarrer Kessler zehn Jahre lang als Fidei-Donum-Priester in den peruanischen Anden.

1991 kehrte der Missionar in sein Heimatland zurück, wo er drei Jahre in der Pfarrei Murten/Kerzers tätig war. Von 1995 bis diesen Herbst war er schliesslich Pfarrer in Überstorf. Seit drei Jahren ist Niklaus Kessler zudem Dekan für Deutschfreiburg.

Seelsorgeeinheit angestrebt

Während beim weltbewanderten Pfarrer davon ausgegangen werden darf, dass sein Blickfeld nicht von den Pfarreigrenzen eingezäunt ist, bat Bischofsvikar Kurt Stulz auch
die Pfarreibevölkerung, das pfarreibezogene Denken allmählich zu überwinden. Dies tat er auch in Hinsicht auf die in den nächsten Jahren geplante Seelsorgeeinheit Senseoberland, zu der auch Plaffeien gehören wird.

Weiter bat er die Gläubigen in der gut gefüllten Kirche zu Plaffeien, den neuen Pfarrer freundlich zu empfan-
gen.

Symbolische Geschenke

Heinrich Piller, Präsident des Seel-sorgerates, liess bei seiner anschlies-senden Rede keinen Zweifel daran offen, dass Pfarrer Kessler in Plaffeien willkommen ist: «Wir Senseoberländer sind zwar manchmal ein wenig zugeknöpft, doch ich kann Ihnen versichern, dass wir Sie mit offenen Armen empfangen», richtete er seine Worte an den neuen Seelsorger.

Um dies zu unterstreichen, überreichte Piller dem Pfarrer drei symbolische Geschenke. Die Lupe soll signalisieren, dass man innerhalb der Pfarrgemeinschaft immer wieder aufeinander zugehen und auch gegenseitig neue Charakterzüge entdecken solle. Die Maurerkelle will den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft darstellen.

Schliesslich erhielt Pfarrer Kessler einen Feldstecher, damit er auch bis zu den anderen Pfarreien sieht und damit eben jene Zusammenarbeit im Sensebezirk, die auf Stufe der Gemeinde manchmal etwas hapert, auf Pfarreiebene besser funktioniert.

«Eine schöne Herausforderung»

Zum Abschluss richtete auch Niklaus Kessler selbst einige Worte an die Versammelten. Der neue Pfarrer von Plaffeien bedankte sich für den herzlichen Empfang und verkündete, dass er sich auf die neue Aufgabe freue: «Es ist eine schöne Herausforderung, einer derart grossen Pfarrei vorzustehen.»

Dieser Herausforderung wird sich ab Dezember auch Pfarrer Gerhard Baechler als neuer Kaplan der Pfarrei Plaffeien stellen.

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