Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wenig Einfluss auf Preise der Bahnbillette

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: walter buchs

freiburg Nach der Ankündigung von Preiserhöhungen für Bahnbillette auf Ende 2010 durch den Verband öffentlicher Verkehr hatte SP-Grossrat Nicolas Rime aus Bulle den Staatsrat angefragt, ob er gedenke, beim Bund einzuschreiten. Der Staatsrat antwortet ihm nun, dass er keinerlei Handlungsmöglichkeiten in diesem Bereich habe. Der Preisüberwacher sei zuständig, gegebenenfalls eine ungerechtfertigte Tariferhöhung des öffentlichen Verkehrs zu verhindern. Nichtsdestotrotz werde der Kanton bei den nächsten Kontakten mit den Bundesstellen seinen Einfluss geltend machen.

Zur angekündigten Preiserhöhung (+15 Prozent) und Einschränkung der Gültigkeit der Tageskarten, die den Gemeinden angeboten werden, gibt der Staatsrat bekannt, dass der Volkswirtschaftsdirektor bereits Anfang Februar mit dem Verband öffentlicher Verkehr Kontakt aufgenommen habe. Er habe dabei darum gebeten, die starke Preiserhöhung der Tageskarten für Gemeinden zu überdenken und die Gültigkeit nicht einzuschränken.

Bedürfnisse berücksichtigen

In der Antwort an Grossrat Rime stellt der Staatsrat fest, dass Tageskarten, die erst ab 9 Uhr gültig sind, den Bedürfnissen und Erwartungen der Benutzer «in keiner Weise entsprechen». Er wünsche somit, dass die Verkehrsunternehmen die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigen und eine zufriedenstellende Lösung gefunden wird.

Falls die Tageskarten tatsächlich teurer werden, habe der Kanton nicht die Absicht, Mittel bereitzustellen, um die Preiserhöhung zu kompensieren. Die betreffenden Gemeinden müssten selber entscheiden, wie weit sie die Preiserhöhung auf die Benutzer abwälzen wollen.

Mehr zum Thema