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Wenig Opposition, wenig Interesse

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Die Verantwortlichen sind zufrieden mit dem Ausgang der Volksabstimmung zur Revision des katholischen Kirchenstatuts. Die Stimmberechtigten in den 133 Pfarreien haben mit über 86 Prozent deutlich Ja gesagt zur Vorlage (FN von gestern). In absoluten Zahlen: Von 152 000 Stimmberechtigten gingen 32 300 an die Urne, 26 500 sagten Ja, 4300 lehnten die Vorlage ab. In denDeutschfreiburger Pfarreienlag die Spannweite des Zuspruchs zwischen 65,7 (Plasselb) und 86,7 Prozent (Heitenried). Die Deutschfreiburger Seelsorgeeinheiten weisen tiefere Zustimmungswerte aus als die französischsprachigen oder die zweisprachigen der Stadt. Eine einsichtige Erklärung dafür gibt es laut Christina Mönkehues, Informationsbeauftragte des Bischofsvikariats Deutschfreiburg, nicht.

Enttäuscht sind die Verantwortlichen von der tiefen Stimmbeteiligung. 21,3 Prozent, das sei im Vergleich zur Beteiligung bei den eidgenössischen Vorlagen–37,4 Prozent im Kanton Freiburg–niedrig.

Viele Veränderungen

Die Teilrevision passe das Kirchenstatut an zeitgemässe Bedürfnisse und Regelungen an, erläuterte der Präsident des Exekutivrats der katholischen kirchlichen Körperschaft (kkK), Jean-Paul Brügger. «Die Revision bringt viele Vorteile: Die Wahlen von Vertretern werden einfacher, und der Finanzausgleich schafft mehr Gerechtigkeit.»

Konkret wird ein neuer Finanzausgleich zwischen den Pfarreien geschaffen, die kkK untersteht einer Ausgabenbremse, Austritte aus der Kirchenorganisation sind möglich, ohne dass man aus der Kirche als solcher austreten muss, und die Bestellung der kkK-Versammlung wird neu gestaltet. Schliesslich wird dasletztes Jahr beschlossene elektronische Pfarreiregisterneu auch im Kirchenstatut festgeschrieben.

Zahlen

Zustimmung und Beteiligung

Die Ja-Stimmenanteile und Stimmbeteiligungen der 18 Deutschfreiburger Pfarreien und des Stadtdekanates Freiburg zur Teilrevision des Kirchenstatuts sind wie folgt (Angaben in Prozent):

•Alterswil 80,9/21,6

•Bösingen 79,8/21,8

•Düdingen 77,9/19,2

•Giffers/Tentl. 73,9/15,8

•Gurmels 76,5/13,8

•Heitenried 86,7/25,9

•Jaun 79,5/27,7

•Murten 75,4/15,7

•Plaffeien 84,4/21,3

•Plasselb 71,2/20,6

•Rechthalten 85,5/17,3

•Schmitten 75,1/26,1

•St. Antoni 77,4/23,7

•St. Silvester 65,7/21,6

•St. Ursen 78,5/31,1

•Tafers 80,7/22,6

•Überstorf 81,0/21,7

•Wünnewil-Fl. 80,3/25,9

•Freiburg 89,6/22,6.fca

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