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Weniger Geld fürs Equilibre

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Die Stiftung Equilibre und Nuithonie muss in den nächsten Jahren mit weniger Geld auskommen als bisher: Der Leistungsvertrag mit dem Kulturverband Coriolis Infrastrukturen sieht für 2015 2,05 Millionen Franken vor, für 2016 2,1 Millionen Franken und für 2017 2,15 Millionen Franken. 2014 waren es noch 2,24 Millionen Franken gewesen. Grund für die Reduktion sind die harzigen Geschäfte des Casinos Barrière, das 12,5 Prozent der Nettoeinnahmen aus dem Spielbetrieb an Coriolis überweist. Wegen des rückläufigen Beitrags des Casinos hat der Gemeindeverband 2013 Sparmassnahmen beschlossen und die Zahlungen der Mitgliedsgemeinden erhöht (die FN berichteten).

Am Donnerstagabend haben die Delegierten der Mitgliedsgemeinden (Freiburg, Villars-sur-Glâne, Givisiez, Granges-Paccot und Corminboeuf) nun dem Leistungsvertrag für die nächsten drei Jahre zugestimmt. Gleichzeitig haben sie an der Versammlung in Granges-Paccot das Budget 2015 abgesegnet. Dieses ist bei 3,1 Millionen Franken ausgeglichen und rechnet auf der Einnahmenseite mit 1,74 Millionen Franken aus den Gemeindekassen und mit 1,35 Millionen Franken vom Casino.

Entlastung für Gemeinden

Der budgetierte Beitrag des Casinos ist damit gleich hoch wie jener im Voranschlag 2014. Oberamtmann und Coriolis-Präsident Carl-Alex Ridoré hatte diesbezüglich aber gute Nachrichten: Gemäss den letzten Schätzungen des Casinos dürfte dessen Gewinn für 2014 etwas höher ausfallen als angenommen. Darum müssten die Gemeinden weniger tief in die Tasche greifen, so Ridoré: Anstatt 30,50 Franken pro Einwohner reichten nun für das zu Ende gehende Jahr 29,50 Franken. Es gebe Anlass zur Hoffnung, dass das 2015 ähnlich aussehen werde. «In diesem Fall werden wir die Gemeinden erneut entlasten», sagte der Präsident. Erst im Verlauf des Jahres 2014 hatten die Gemeindeparlamente der Erhöhung des Pro-Kopf-Beitrags von 22,50 Franken auf maximal 32,50 Franken zugestimmt. «Dabei muss es bleiben», sagte Erika Schnyder, Syndique von Villars-sur-Glâne, am Donnerstag. Noch tiefer würden die Gemeinden nicht in die Tasche greifen.

Schnyder äusserte zudem ihre Unzufriedenheit über die Zusammensetzung des Stiftungsrates von Equilibre und Nuithonie: Die Gemeinden Villars-sur-Glâne, Givisiez, Granges-Paccot und Corminboeuf wünschen sich eine bessere Vertretung und haben dies in einem Brief kundgetan. Nicht nur hätten sie auf diesen Brief keine Antwort erhalten, so Schnyder, sondern sie seien auch nicht informiert worden, dass mit der Einsitznahme von Gemeinderat Thierry Steiert die Stellung der Stadt Freiburg zusätzlich gestärkt werde. Sie nehme dies zur Kenntnis, so Schnyder, ihre Gemeinde werde aber weitere Schritte prüfen.

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