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Weniger ist oft mehr

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es ist Frühling, und die Grillsaison ist wieder eröffnet. Sei es zu Hause, unterwegs am Waldrand oder an der Sense, überall wird wieder fleissig grilliert. Poulet, Cervelat, Würste, Entrecote, Steak, Kotelette und Gemüse: Alles, was das Herz begehrt, landet auf dem Grill, besonders aber viel Fleisch. Welche Auswirkungen hat so viel Fleisch für uns, unsere Umwelt und die Tiere? J. K.

Umwelt: Unser Fleischkonsum ist seit den 1950er-Jahren um mehr als das Sechsfache gestiegen. Fleisch ist aber eine der ineffizientesten Verwendungen von natürlichen Ressourcen. So beansprucht die Erzeugung von einem Kilo Rindfleisch 15 500  Liter Wasser (circa 100 Badewannen) und erfordert rund 10  Kilo Getreide und Sojabohnen. Die Fleischerzeugung hat noch weitere Auswirkungen auf die Umwelt. So braucht sie viel Land für den Anbau von Futtermitteln (vor allem auch im Ausland). Ein Teil dieser Fläche kann nur durch die Rodung von Regenwäldern gewonnen werden. Weiter wird jede Menge Gülle produziert, und Tierprodukte sind für einen grossen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Tiere: Vielerorts sind Nutztiere mittlerweile Massenware. Der Profit wird über das Wohl des Tiers gestellt. Die Tiere müssen unter qualvollen Bedingungen leben. In riesigen Hallen, dunklen Ställen und engen Käfigen leben sie zusammengepfercht, und die meisten Tiere sehen ihr ganzes Leben lang kein Tageslicht. Vor allem im Ausland ist das keine Ausnahme, sondern Standard.

Gesundheit: Hoher Fleischkonsum wird auch mit zahlreichen Krankheiten unserer modernen Gesellschaft in Verbindung gebracht. Zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen und Gicht können durch einen hohen Fleischkonsum entstehen.

Der Anteil der Menschen, die bewusst weniger Fleisch essen, nimmt zu. Mit jeder Mahlzeit können wir uns entscheiden, ob wir uns pflanzlich ernähren und damit unserem Planeten wie auch unserer Gesundheit etwas Gutes tun. Gleichzeitig können wir unseren kulinarischen Horizont erweitern, denn die Vielfalt an Gemüse, Früchten, Hülsenfrüchten und Getreide ist endlos. Mit etwas Experimentierfreude lassen sich neue Genusswelten entdecken, und der Verzicht lässt sich in einen Gewinn verwandeln.

Simone Jutzet ist Ernährungsberaterin und Sportwissenschaftlerin mit eigener Praxis in Tafers.

www.simonejutzet.ch, 079 331 20 78

Ratgeber Ernährung

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