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Weniger Kinogebühren

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«Das Jahr 2013 verzeichnete eine markante Abnahme der Kinobesuche.» Dies ist in der Rechnung der Stadt Freiburg, die der Gemeinderat am Mittwoch vor den Medien präsentierte, zu lesen. Total verzeichneten die Stadtfreiburger Kinos 322 300 Eintritte; dies sind rund 21 400 weniger als im Vorjahr. Statt den budgetierten 450 000 Franken an Gebührengeldern erhielt die Stadt nur rund 393 000 Franken.

Grosse Filme fehlten

«Wir hatten im letzten Jahr keine grossen Filme wie beispielsweise ‹Intouchables›, die die grosse Masse ins Kino lockte», erklärt Mathieu Guichard von Cap’Ciné, auf Anfrage. Ein Rückgang der Eintritte von bis zu 15 Prozent sei schweizweit zu verzeichnen gewesen. Grosse Sorgen bereitet dies Guichard jedoch nicht. «In der Kinowelt sind Schwankungen normal; die Besucherzahlen können schnell ändern.»

Weniger vom schlechten Kinojahr betroffen war das Kino Rex in Freiburg. «Im Gegensatz zu Bulle und Payerne zeigen wir in Freiburg keine Mainstream-, sondern Arthouse-Filme», sagte Xavier Pattaroni von Cinemotion den FN. Im Kino Rex seien die Besucherzahlen nur um zwei Prozent zurückgegangen.

Das Kino-Business sei jedoch eine schwierige Branche, räumt Pattaroni ein. «Wir haben keinen Einfluss darauf, welche Filme produziert werden. Wäre ich Restaurantbesitzer und hätte einen schlechten Koch, könnte ich diesen einfach ersetzen.»

Bedroht sei das Kino Rex aber nicht. «Dank der digitalen Technik könnte ich unsere Filme von zu Hause aus starten–da bräuchte ich weniger Personal im Saal.» Trotzdem sei keine Restrukturierung vorgesehen, versichert Pattaroni, denn: «Der Kontakt mit Menschen ist wichtig und schafft eine besondere Atmosphäre. So bleibt ein Kinofilm ein besonderes Erlebnis.»

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