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Weniger Schüler an Freiburger Sonderschulen

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 Die Grossräte Nicolas Kolly (SVP, Essert) und Claude Brodard (FDP, Le Mouret) sehen das Institut Les Peupliers in Le Mouret in Gefahr. In einer Anfrage an den Staatsrat stellen sie fest, dass das Amt für Sonderpädagogik seit einiger Zeit dem Institut kaum mehr Schülerinnen und Schüler zuweise. Wenn sich jedoch andere Kantone mit Anfragen für Unterbringung an das Institut wenden, lege das Amt sein Veto ein. So verschlimmere sich die Lage der betroffenen Kinder und des Insti- tuts, und dem Kanton gingen jährlich über 100 000 Franken Einnahmen verloren. Les Peupliers ist eine spezialisierte Berufsbildungsstätte, Sonderschule mit Internat sowie Heim für Betagte.

In seiner Antwort listet der Staatsrat für die letzten vier Schuljahre die Anzahl der Gesuche um sonderpädagogische Betreuung sowie die genehmigten und abgelehnten Dossiers auf: Von 302 Gesuchen für das laufende Schuljahr wurden 227 genehmigt und 75 abgelehnt. Für die letzten Schuljahre war das Verhältnis ähnlich. Zwei bis vier Schülerinnen und Schüler, die von verstärkten Massnahmen in Sonderschulen profitieren, wurden jährlich Les Peupliers zugewiesen. Gemäss Staatsrat wurde seit 2012 nur ein Gesuch um Aufnahme in Le Mouret von einem Schulinspektor gestellt. Die übrigen Gesuche stammten von anderen Sonderschulen.

Keine Warteliste

Wie die Regierung in ihrer Antwort schreibt, waren bis vor ein paar Jahren Schüler mit und solche ohne IV-Leistungen am Institut. 2011/12 traten Probleme im Zusammenleben von Schülern mit und ohne geistige Behinderung auf. Seither könnten nur noch Schülerinnen und Schüler mit einer geistigen Behinderung in Les Peupliers aufgenommen werden. Darüber sei das Institut auch in Kenntnis gesetzt worden. Freiburger Sonderschulen seien nicht überlastet, und es bestünde keine Warteliste, so der Staatsrat. Er achte darauf, dass das Angebot dem Bedarf entspreche. Die Direktion habe deshalb das Budget 2014/15 an die sinkende Zahl Schüler angepasst. uh

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