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Weniger Tote und Verletzte

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Weniger Tote und Verletzte

Kein einziger tödlicher Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss im Jahr 2006

Letztes Jahr sind im Kanton Freiburg weniger Leute bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet worden als 2005. Auch die Zahl der Unfälle mit Alkohol ist rückläufig. Damit das so bleibt, will die Polizei weiterhin so viele Kontrollen wie bisher durchführen.

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Der positive Trend setzt sich fort. Nicht zuletzt wegen der Senkung der Promillegrenze und der erhöhten Präsenz der Polizei gab es 2005 klar weniger Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, als im Jahr zuvor. «Wir hatten ein bisschen Angst, dass sich das im 2006 wieder ändern könnte», sagte der Chef der Verkehrspolizei, Gilbert Baeriswyl, am Freitag gegenüber den Medien.Seine Befürchtungen haben sich jedoch nicht bestätigt. 2006 sind auf Freiburgs Strassen elf Menschen gestorben, das sind drei weniger als im Jahr zuvor und weniger als halb so viele wie 2004. Besonders bemerkenswert ist, dass letztes Jahr kein einziger tödlicher Unfall auf einen alkoholisierten Lenker zurückzuführen war. Ebenfalls gesunken sind die Zahlen der Unfälle insgesamt (von 1579 auf 1549), der Unfälle mit Verletzungsfolgen (von 724 auf 689) und der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war (von 212 auf 205).

Jeder 18. mit zu viel Alkohol im Blut

Alkohol ist auch bei den Verkehrskontrollen Hauptthema Nummer eins. Nicht weniger als 21 220 Lenker sind letztes Jahr auf Alkohol getestet worden. Das sind über 58 pro Tag und nur unwesentlich weniger als im Jahr der Einführung der 0,5-Promille-Grenze. 5,7 Prozent der kontrollierten Fahrer hatten mehr als den erlaubten Alkoholwert im Blut. 792 davon waren mit mehr als 0,8 Promille unterwegs, die restlichen 425 mit einem Wert zwischen 0,5 und 0,8. Die Zahlen sind vergleichbar mit jenen aus dem Jahr zuvor.Den Rekord hält auch dieses Jahr ein Mann. Er verursachte mit 3,72 Promille einen Unfall mit Materialschaden. Auch die «blauste» Fahrerin hat einen Unfall verursacht, bei dem glücklicherweise keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Bei ihr wurden 2,78 Promille gemessen.

Weiterhin so viele Kontrollen

Die Zahl der Verkehrskontrollen wird voraussichtlich auch 2007 nicht abnehmen. Einerseits fühlt sich die Polizei in ihrem Vorgehen dadurch bestätigt, dass die Zahl der von Blaufahrern verursachten Unfälle rückläufig ist. «Auch wenn da natürlich nicht nur die Anzahl der Kontrollen eine Rolle spielt, sondern verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel die Wetterverhältnisse», ergänzte der Chef der Gendarmerie, Pierre Schuwey.Andererseits ist die Polizei der Meinung, dass immer noch zu viele unverbesserliche Lenker unterwegs seien. «Es gibt noch deutlich zu viele Fahrer, die nichts gelernt haben und sich mit mehr als 0,8 Promille hinters Steuer setzen», so Schuwey. Um es auch diesen beizubringen und die Bevölkerung wirklich nachhaltig zu sensibilisieren, reiche es nicht aus, nur eines oder zwei Jahre vermehrt zu kontrollieren, das sei ein Prozess, der mehrere Jahre dauere.Die Anzahl der Kontrollen wird also in einem ähnlichen Rahmen liegen. Wie und wann kontrolliert wird, hängt jedoch immer davon ab, wie sehr die Polizisten sonst belastet sind. «Der Notruf hat natürlich erste Priorität», erklärte Baeriswyl. Klar sei aber auch, dass man nachts mehr Alkoholsünder erwische als tagsüber.

194 statt 80 km/h

Das Motto «Mehr Präsenz – weniger Opfer», das schon 2006 gegolten hat, soll dieses Jahr erneut auch wieder im Hinblick auf Raser gelten. «Es wird schnell gefahren auf Freiburgs Strassen», sagte Schuwey. Letztes Jahr wurde der schnellste Sünder innerorts mit 112 statt der erlaubten 50 km/h geblitzt. Ausserorts war ein Motorrad sogar mit 194 statt 80 km/h unterwegs.

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