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Weniger Unfälle und mehr Fairness

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Autor: MArjolein Bieri Und Mireille Rotzetter

Die WM ist vorbei, das Fussballfieber ist geblieben. Momentan finden in der ganzen Schweiz rund 300 «Grümpelturniere» statt, so auch in Deutschfreiburg.

Knochenbrecherturnier

Bei Grümpelturnieren ist das Verletzungsrisiko dreimal so hoch wie bei Klubfussballspielen. Die Teilnehmer haben oft eine schlechte Kondition, eine mangelhafte Technik und eine ungenügende Ausrüstung. In der Hitze des Gefechts kann sich der Übereifer schnell in Aggressivität wandeln und die Regeln sind vergessen. Das Resultat sind Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen und Brüche.

Wegfallende Arbeitskräfte

Verärgerte Betriebe klagten Ende 90er-Jahre bei der Suva-Versicherung, man solle die Spiele verbieten. In der Sommerzeit, in welcher die Betriebe sowieso schon an Personalmangel leiden, würde nach den Turnieren nur noch ein Bruchteil der Angestellten zur Arbeit erscheinen.

Zusammenarbeit mit Suva

Nach einer eingehenden Analyse in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Fussballverband rief «SuvaLiv» die Aktion «Sicherheit an Grümpelturnieren» ins Leben: Grümpelturniere mit mindestens 40 Erwachsenen-Mannschaften können von verschiedenen Einsatzmitteln und Dienstleistungen der Suva profitieren. Im Gegenzug verpflichten sich die Organisatoren dazu, das Turnier nach deren Sicherheitsanforderungen durchzuführen.

So müssen beispielsweise alle Teilnehmer Schienbeinschützer und Nockenschuhe tragen. Es muss ein Sanitätsposten organisiert und ein Warm-up durchgeführt werden. Die Suva ihrerseits stellt neben einem Anerkennungsbeitrag von 500 Franken etliche Materialien zur Verfügung und übernimmt die Kosten für die Schiedsrichter. Letztere müssen offizielle Schiedsrichter von der regionalen Schiedsrichter-Angebotsstelle sein.

«Besserer Fussball und weniger Fouls»

«Dieses Jahr hatten wir bei rund 500 Teilnehmern nur gerade vier gröbere Unfälle an unserem Grümpelturnier», freut sich Ivan Schmutz, OK-Präsident des Grümpelturniers in Tafers. «Vor der Zusammenarbeit mit der Suva waren es meist zwischen 30 und 40.» Seit acht Jahren arbeitet das Organisationskomitee unter dem Projekt der Suva und ist vollends zufrieden. «Vor allem in Sachen Fairness hat das Projekt eine enorme Veränderung gebracht. Die Stimmung ist dadurch viel besser und durch die offiziellen Schiedsrichter ist auch das fussballerische Niveau enorm gestiegen.»

«Totale Erfolgsgeschichte»

Auch Heinz Wyss, Fussballkampagnenleiter bei der Suva, freut sich riesig über den jahrzehntelangen Erfolg. «Wir konnten die Anzahl Unfälle massiv senken. Auch der gesamte Charakter der Turniere ist friedlicher und angenehmer geworden.»

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