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Wenn 100 Männer zum Muttertag in der Kirche singen …

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Autor: Marcel Crottet

Unter dem Patronat des Cäcilienverbandes Deutschfreiburg und unter der Leitung von David Th. Augustin Sansonnens probten seit Anfang Jahr an die 100 Männer, vorwiegend rekrutiert aus bestehenden Kirchenchören. Das Resultat war der ausserordentliche Auftritt vom Sonntag in Plaffeien.

Weil in vielen Chören das Männerchor-Liedgut kaum noch gepflegt wird, da es oft an der nötigen Anzahl Sänger mangelt, war es ein Ziel dieses Konzertes, wieder einmal aus dem wertvollen Repertoire dieser Chorgattung zu schöpfen, Werbung für die Sache zu machen, den vielen Freundinnen und Freunden des Männerchorgesanges Freude zu bereiten und erst noch mit dem Erlös (für krebskranke Kinder) ein gutes Werk zu unterstützen.

Gepflegter Chorklang

David Th. Augustin Sansonnens hat mit der Werkauswahl ein gutes Gespür für die Befindlichkeit im und um das Chorwesen bewiesen, mit der Gefahr – besonders bei den Muttertagsliedern – ins Clichéhafte zu verfallen. Mit etwas mehr Mut wären vielleicht auch neuere Werke möglich gewesen.

Sansonnens hat den eindrücklichen Chor mit viel Einfühlungsvermögen und Enthusiasmus geführt. Mit den Liedern und Motetten zu Ehren Mariens wurden Erinnerungen wach. So gehen Röders Salve Regina und Arcadelts Ave Maria noch immer unter die Haut.

In der Gottesdienstmusik erklang die Missa Pange Lingua des Gifferser Lehrers, Musikers und Märchensammlers Germann Kolly. Seine Musik entsprang der cäcilianischen Stilepoche, wirkt gefällig und strömt eine gewisse Heiterkeit aus, welche dem musikalischen Geschmack und dem freudig religiösen Empfinden einer noch heilen Gefühlswelt entspricht. Eine insgesamt gelungene Darbietung.

Orgelmusik der Spätromantik

Cyrill Brügger umrahmte diese Messe mit zwei wunderschönen Werken der französischen Spätromantik, der Toccata aus der Suite gothique von Léon Boëllmann und einer Sortie von Lefébure-Wely. Brüggers Vorliebe für diese Musik war hör- und fühlbar, die Darbietung strahlte heiteres Empfinden und genüssliche Festlichkeit aus.

Eine Uraufführung

Mit Frühlings- und Liebesliedern zum Wonnemonat und zum Muttertag klang der festliche Konzertabend aus. Zur Uraufführung gelangte dabei «Der Männer Dank am Muttertag» von Heribert Baechler in einem Satz von Henri Baeriswyl, ein schöner Schlussakkord unter eine insgesamt eindrückliche musikalische Leistung.

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