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Wenn abstraktes Denken Spass macht…

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100 Photochemie-Forscher aus ganz Europa trafen sich an der Universität Freiburg

Dank den Professoren Edwin Haselbach und Thomas Bally, beide am Institut für Physikalische Chemie tätig, hat das Symposium erstmals in Freiburg stattgefunden. Vor vier Jahren wurde die Konferenz in Canterbury und vor acht Jahren in Warschau durchgeführt. Das Ziel des Symposiums ist, die jungen Forscher miteinander in Kontakt zu bringen: «Die Doktoranden haben so Gelegenheit, ihre Arbeiten einem kritischen Publikum vorzustellen und ihre ersten internationalen wissenschaftlichen Kontakte aufzubauen.»

Der Natur auf die Schliche kommen

Die rund 100 Forscher haben sich am Symposium mit aktuellen Themen der Grundlagen- sowie der angewandten Forschung auseinandergesetzt. Themen, die von der molekularen Photophysik über die klassische «Chemie mit Licht» bis zur Photobiologie und der Umweltphotochemie reichen.

Grundsätzlich befasst sich die Photochemie mit der Wechselwirkung von Licht und Materie auf der molekularen Ebene (Molekül = kleinstes Teilchen einer chemischen Verbindung aus zwei oder mehreren Atomen). Man gehe etwa der Frage nach, wie die Netzhautzellen eines Auges die Lichtenergie in elektrische Impulse umwandle und diese ins Gehirn weiterleite. «Wir beobachten die Natur, versuchen ihre Prozesse zu verstehen und sie mit Hilfe unseres Wissens zu verbessern», definiert Prof. Thomas Bally die Forschung am Institut für Physikalische Chemie. Doch betreibe man am Labor im Perolles lediglich Grundlagenforschung. Das Umsetzen der Erkenntnis sei dann Sache der Industrie: «Wir stellen kein Shampoo her, aber gehen der Frage nach, wie die Sonne den photochemischen Abbau von Aminosäuren in den Haaren auslöst.»
«Man könnte ja», sinniert der Professor, «eines Tages auf die Lösung der Energieprobleme der Welt stossen!» Doch Thomas Bally gibt sich vorderhand bescheiden: «90 Prozent der Resultate sind vielleicht gar nie brauchbar, dafür sind aber die restlichen 10 Prozent Durchbrüche.»

Ohne Licht kein Leben

Als Beispiel konkreter Anwendung von photochemischen Prozessen nennt Prof. Bally die optische Datenspeicherung bei CDs, die man selber bespielen kann. Diese seien mit einem blau schimmernden Farbstoff beschichtet. Dieser wird nun bei der Überspielung mit Laserlicht umgewandelt, so dass eine Struktur entsteht und so die Daten gespeichert werden können.

Konkret ausgewirkt hat sich ausserdem die Photochemie-Forschung im Verfahren der photodynamischen Therapie. So habe man auf Grund der Forschungsergebnisse eine Substanz entwickelt, die sich an Krebszellen heftet. Bei Bestrahlung erzeugt diese Substanz einen Stoff, der die Krebszelle zerstört. Das Universitätsspital Lausanne hat das Verfahren weiterentwickelt und wendet es bei Bronchien- und Hautkrebs an. Diese Verfahren stehen jedoch in keinem Zusammenhang mit Freiburg, sondern sind lediglich Beispiele von Bereichen, welche die Photochemie beinhalten.

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