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Wenn das Völkerball-Feld unter einer dicken Staubschicht verschwindet

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Autor: karin aebischer

Etliche Mulden säumen die Baustelle des im Rohbau dastehenden Sporttraktes Wolfacker in Düdingen. «Es ist eindrücklich, wie viel Material hier fortgeführt wird», sagt Kuno Philipona, Gemeinderat und Präsident der Baukommission. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man sieht, wie «nackt» das Gebäude momentan dasteht. Bis auf die Tragkonstruktion wurde alles entfernt, ein sogenannter Rückbau bis zum Rohbau.

Dieser ist auch 34 Jahre nach seiner Erstellung in einem guten Zustand. «Dadurch konnten wir einen Neubau verhindern», erklärt Philipona. «Ich bin froh, dass die Substanz des Rohbaus wirklich so gut ist, wie wir angenommen haben», fügt der für den Bau verantwortliche Gemeinderat beim Anblick des Gebäudes hinzu.

Frauen und Männer werden strikt getrennt

Momentan sind das Schwimmbad und die Turnhalle kaum mehr wiederzuerkennen. Wo man sich vorher nach dem Schwimmunterricht im Badekleid die Haare trocknete, sind Bauarbeiter in Blaumännern mit Bohrmaschinen am Werk. Sie bauen einen zweiten Zugang zum Schwimmbad. Somit werden inskünftig der Frauen- und der Männerbereich komplett voneinander getrennt sein.

Vor lauter Staub ist auch das eingezeichnete Feld auf dem Turnhallenboden nicht mehr zu erkennen, auf dem in den vergangenen 34 Jahren so manches Fussball-, Unihockey- oder Völkerballspiel ausgetragen wurde. «Den Boden, die verfaulte Fensterfront und die Decke wechseln wir aus», erläutert der Architekt Beat Baeriswyl.

Zweiter Schub ab Juli

Der ganze Baustellenbetrieb geht seit dem Start im Februar zügig voran. «Wir sind gut im Zeitplan. Bis Ende Dezember sollte alles fertig werden», sagt der Präsident der Baukommission. Alles; das beinhaltet nebst der Sanierung der Sportanlagen den Bau des neuen Administrationstraktes aus Stahl und Glas, der bereits im Rohbau fertig erstellt ist, einen Anbau der Schulzimmer im Erdgeschoss gegen Südosten hin, die Erhöhung des Schulhauses um ein Stockwerk und den Einbau eines Lifts mit der dazugehörigen Halle auf allen Geschossen. Das ganze Projekt kostet 18 Millionen Franken.

Am 7. Juli, gleich nach Beginn der Sommerferien, wird mit dem Rückbau des Schulhauses begonnen. «Bis dahin ist der Baustellenverkehr ganz klar von der Schule getrennt», hält Beat Baeriswyl fest.

Am Ende der Lebensdauer

Ab Mitte Mai soll es im Sporttrakt mit der Installation der Haustechnik wie Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, und Elektroinstallationen weitergehen. «Diese waren am Ende ihrer Lebensdauer», betont Baerisywl.

Wenn die Primarschüler Ende August wieder die Schulbank drücken müssen, werden sie bis im Dezember in den verschiedensten pfarrei-, kirchgemeinde- und gemeindeeigenen Lokalitäten untergebracht. Bis zum Ende des Schuljahres hofft Kuno Philipona nun auf warme Temperaturen, damit die Heizung wie geplant Mitte Mai eingestellt werden kann.

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