Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wenn der Puck für die Krebsliga flitzt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es knallte und knirschte gestern Abend in der Eishalle von Düdingen. Spieler wurden gegen die Banden gedrückt, es wurde angefeuert, gejubelt und reklamiert. Am Werk waren Prominente und bekannte Eishockeyspieler von nah und fern. Sie alle waren für einen guten Zweck nach Düdingen gefahren. Der Erlös der beiden Benefizspiele wurde nämlich wie jedes Jahr der Krebsliga gespendet.

Freude bei der Krebsliga

«Geballte Kraft ist hier am Start», stellte Daniela de la Cruz, CEO der Krebsliga, fest und bedankte sich herzlich für den Einsatz aller Beteiligten. «300 000 Menschen sind in der Schweiz von Krebs betroffen. Mit Ihrem Einsatz helfen sie uns, unsere Arbeit zu machen und die Kranken zu begleiten», fuhr sie fort und gab das Eis frei für die inoffizielle Freiburger Hymne, den «Ranz des ­vaches», der auf dem Alphorn angestimmt wurde.

Nach dem Lioba war es Zeit für Sport. Aber nicht ganz wie gewohnt. Die beiden Prominententeams, in denen unter anderen der Beachvolleyballer Martin Laciga, der Schwinger Hans-Peter Pellet, die Volleyballerin Kristel Marbach oder die Boulder-Weltmeisterin Pe­tra Klingler spielten, gingen das Spiel eher gemütlich an.

Seilziehen statt Tore schiessen

«Das war im Fall ein Offside», ertönte es aus dem Pu­blikum. Der Schiedsrichter liess sich jedoch nichts anmerken – mit den Regeln nahm man es im Prominentenspiel nicht so genau. So hielt der Schiedsrichter den Goalie gleich selber fest, als Ständeratskandidatin Johanna Gapany einen Penalty schiessen durfte.

Und zwischendurch wurde auch mal etwas ganz anderes gemacht, zum Beispiel ein Seilziehen. «Wer gewinnt, der bekommt ein Tor!», versprach der Speaker und prompt legten sich die Spieler ins Zeug. Die Lacher waren den Promis auf dem Eis gewiss. Noch mehr Stimmung gab es aber, als die Schiedsrichter den Puck mit einem Gymnastikball austauschten und den Match so weiterlaufen liessen.

Fondueplausch mit Slava

Beim Legenden-Spiel wurde dann in zwei mal zwanzig Minuten richtiges Eishockey gespielt. Gestandene Eishockeyspieler wie André Rötheli, Slava Bykow, Marc Abplanalp oder Benjamin Plüss standen auf dem Eis und boten den Zuschauern ein abwechslungsreiches Hockeyspiel.

Als ein weiteres Highlight versteigerte Organisator To­bias Lehmann in der Pause ein spezielles VIP-Package. Signierte Leibchen, ein von Slava Bykow signierter Stock sowie einen VIP-Eintritt für ein Gottéron-Spiel mitsamt Fondueplausch mit Slava Bykow hat sich der glückliche Käufer mit seinem Gebot ersteigert und die Krebsliga mit demselben Betrag unterstützt.

Zahlen und Fakten

10 Jahre, 200 Spieler, 300 000 Franken

In den letzten zehn Jahren organisierte Tobias Lehmann insgesamt dreizehn Benefiz-Eishockeyspiele. Die 200 Spieler und Spielerinnen, die dafür aufs Eis gingen, bekamen keinen Lohn für ihr Erscheinen und ihren Einsatz. «Sie bezahlen sogar noch einen Solidaritätsbeitrag von 100 Franken», liess der Organisator in einem Communiqué verlauten. Insgesamt konnten so bereits 300 000 Franken an die Schweizer Krebsliga gespendet werden. Für sein Engagement wurde Tobias Lehmann mit diversen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Anerkennungspreis der Krebsliga selbst sowie dem Freiburger Prix Atec.

 

 

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema