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«Wenn einer eine Reise tut …»

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«Wenn einer eine Reise tut …»

Lesenacht 2003 an der Primarschule Gurmels

Geschichten hören, lesen und erleben: das stand im Zentrum der Lesenacht an der Primarschule Gurmels. Die Lesenacht ist ein Projekt zur Leseförderung und wird jedes Jahr durch das Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendliteratur durchgeführt.

Der Lesemorgen des Kindergartens und der ersten und zweiten Klasse begann mit einem Willkommensruf: «Herzlich willkommen in Waldschnepfenhausen!» Die Frage, wo denn Waldschnepfenhausen liegt, stellten sich die Kinder, nachdem sie einen geheimnisvollen Brief mit der Einladung von zwei Schweinchen mit Namen Hops und Huper erhielten.

Die Spur führte zum Kindergarten, wo die Kinder in die Geschichte von Hops und Huper eintauchten, zwei recht verschiedene Schweinchen. Huper, der Reiselustige, nahm die Kinder mit auf eine Reise um die Welt. Hops, der Gemütliche, blieb lieber zu Hause und wartete auf die Postkarten seines Freundes aus Afrika, Indien, den Alpen, von den Salomonen, aus Paris, Spanien und Italien. Stolz lasen einige Kinder die Karten von Huper den anderen vor.

Das Heimweh und die Sehnsucht nach seinem besten Freund drängten Huper wieder zur Heimkehr, so dass die beiden Schweinchen am Schluss wieder glücklich vereint waren.

Karte für die besten Freunde

Für den besten Freund oder die beste Freundin durfte jedes Kind eine Karte gestalten. Darauf zeichneten oder beschrieben sie ihre Eindrücke von der Geschichte. Dann machte sich die Schar von 72 Kindern mit ihren Lehrerinnen auf den Weg durch das Dorf zum Briefkasten bei der Post.

Die Lesenacht der dritten und vierten Klasse begann in der Bibliothek. Dort wurde ihnen durch ein kurzes Theater mit den Lehrpersonen gezeigt, wie wichtig gute Reisevorbereitungen sind, bevor man in die Ferne schweift. Anschliessend bereiten sich die Kinder selbst für ihre Reise vor. Sie stöbern in Reiseführern, suchen ihr Traumziel im Atlas aus, informieren sich oder üben einige Worte in der Landessprache ihres Reiseziels.

Eine andere Gruppe wird von
Georges Bouverat mit farbenfrohen Bildern, interessanten Geschichten und mitgebrachten Gegenständen nach Afrika entführt. Und wie es so ist auf Reisen: Gerne macht man die Daheimgebliebenen ein wenig «gluschtig». So halten die Kinder ihre Eindrücke und Erlebnisse fest und schicken ihre Postkarte auf die Reise.

Gegen Mitternacht schlüpfen alle in ihrem Schulzimmer in den Schlafsack, lesen noch eine Weile oder schlafen sofort ein und träumen: Wenn einer eine Reise tut . . .

Schüler auf «Aktiv-Reisen»

Bei der Lesenacht der fünften und sechsten Klasse war Beat Schneuwly zu Gast, der mit seinen Reiseberichten den Abend eröffnete. Die Kinder folgten mit grossem Interesse den Bildern und Erzählungen über Kanada, Peru und Nepal. «Aktiv Reisen» konnten danach die Schüler und Schülerinnen in diversen Ateliers: Reiseplakate gestalten, Satz-Reisen, Lesen in der Bibliothek, Reiseberichte schreiben und anhören.

Als Höhepunkt tanzten die Kinder gemeinsam einen Hip Hop, den sie zuvor auf einer «USA-Reise» mit Janine Brülhart einstudiert hatten. Mit einem gesunden Bettmümpfeli machten sich danach 57 Kinder auf den Weg in die Schulzimmer, wo sie die Nacht verbrachten. im

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