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«Wenn es läuft, dann läuft es eben»

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Autor: Frank stettler

Den SCL Tigers wurde vor dem Saisonstart kaum Kredit gegeben. Die Teamstützen Eric-Ray Blum, Matthias Bieber und Fabian Sutter suchten ihr Glück in der Ferne, über die Qualitäten der neuen Ausländer Pascal Pelletier und Mike Iggulden war man sich uneins, Schweizer Zuzüge gab es bis auf Daniel Steiner nur aus der NLB und für Trainer John Fust ist es das erste NLA-Engagement. Dem 38-jährigen Kanada-Schweizer ist es jedoch ganz offensichtlich gelungen, den Tigers neues Leben einzuhauchen. Elf Runden vor dem Ende der Qualifikation haben die Emmentaler 24 Punkte Vorsprung auf den Strich. Obwohl die ersten Playoffs in der Club-Geschichte nur noch eine Formalität sind, gibt sich der bald 23-jährige Joël Genazzi, der bis ins Jahr 2009 insgesamt 42 Spiele für Gottéron bestritten hatte, noch zurückhaltend.

Joël Genazzi, mit 24 Punkten Vorsprung sind den Tigers die Playoffs sicher.

Es sieht wirklich gut aus, sicher ist aber noch nichts. Es kann so schnell gehen. Im schlimmsten Fall drohen uns immer noch die Playouts.

Realistischer ist ein Playoff-Viertelfinal gegen Kantonsrivale Bern.

Noch ist wie gesagt nichts fix. Wir schauen alle nach vorne und wollen uns noch den vierten Platz holen. Deshalb ist auch das Spiel am Freitag gegen Gottéron so wichtig. Wir wollen die Freiburger unbedingt schlagen und sie uns so vom Leib halten. Falls wir in die Playoffs kommen, ist der Gegner eh egal. Wir hätten nichts zu verlieren.

Warum sind die SCL Tigers in dieser Saison so konstant gut?

Wir wissen es selber nicht so genau. Wenn es läuft, dann läuft es eben. Wir haben uns von Anfang an gesagt, dass wir in jedem Spiel eine Chance auf den Sieg haben werden. Sicher haben wir mit Benjamin Conz einen starken Torhüter und ein gutes Defensivspiel.

Sie haben Goalie Conz angesprochen. Welchen Anteil hat er am Erfolg?

Er spielte zu Saisonbeginn gleich überragend. Auf diese Weise hat er seinen Mitspielern viel Selbstvertrauen gebracht. Conz hat ganz bestimmt einige Partien im Alleingang für uns entschieden.

Was zeichnet Trainer John Fust aus?

Man merkt, dass er selbst ein erfolgreicher Spieler gewesen ist. Er weiss, wie wir ticken. Fust arbeitet sehr viel mit Mentaltraining. Zudem passen er und sein Assistent Alex Reinhard (Anm. der Red.: Reinhard war zuvor drei Jahre lang Assistent in Freiburg) sehr gut zusammen.

Sie sind gelernter Stürmer, spielen in Langnau jedoch meist in der Defensive. Wie kommen Sie damit zurecht?

Es ist etwas Neues für mich und ich lerne in jedem Spiel dazu. Aufgrund der mangelnden Erfahrung mache ich zwar manchmal Fehler, aber es geht schon ganz gut. Vergangene Saison habe ich in Visp im Powerplay bereits an der blauen Linie gespielt. Ich konnte also schon rückwärts laufen …

Weshalb wechselten sie auf die Saison 09/10 hin von Gottéron in die NLB zu Visp?

Die Freiburger wollten zwar, dass ich bleibe, aber als 13. oder 14. Stürmer. Darauf hatte ich keine Lust mehr. Ich wollte in einem guten NLB-Team reifen.

Sind die Spiele gegen Gottéron für Sie noch speziell?

Sicher, ich kenne noch viele Spieler in Freiburg und verfolge die Leistungen des Clubs sehr genau. Warum es Gottéron momentan nicht so gut läuft, vermag ich nicht zu beurteilen. Klar ist aber, dass es ein gutes Team bleibt und in den Playoffs alles möglich ist.

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