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Wenn Gemeinden fusionieren, soll es um mehr gehen als bloss um Geld

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Autor: Carole Schneuwly

Villars-sur-GlâneEhe die 38 anwesenden Generalrätinnen und Generalräte am Donnerstagabend die neue Kommission für Fragen der Gemeindefusionen bestellten, liessen sie sich von Bernard Dafflon über das Thema informieren. Der Professor für öffentliche Finanzen und Experte für Gemeindefusionen betonte, dass Fusionen nur dann erfolgreich seien, wenn mehr als finanzielle Beweggründe dahinterstünden. «Es braucht ein gesellschaftliches Projekt, mit dem man die Bevölkerung überzeugen kann.» Ein solches Projekt könne etwa die Stärkung des politischen Einflusses oder die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage sein.

Auf diese Weise könne man der Bevölkerung auch die Angst vor Identitätsverlust nehmen, so Dafflon, der selber in der fusionierten Gemeinde Le Mouret lebt. «Ebenso wenig wie man in interkommunal funktionierenden Unternehmen oder Vereinen seine Identität verliert, tut man das in Fusionsgemeinden.»

Sechs General- und zwei Gemeinderäte

Solche grundsätzlichen Überlegungen soll in Villars-sur-Glâne künftig eine spezielle Generalratskommission anstellen, nicht zuletzt im Hinblick auf das Projekt einer Grossfusion mit Freiburg, Givisiez, Granges-Paccot und Corminboeuf. Ehe man zur Wahl schritt, gab die Zusammensetzung der Kommission zu Diskussionen Anlass: Sollte sie ausschliesslich aus Generalräten bestehen oder sollte der Gemeinderat ebenfalls Einsitz erhalten? Wie viele Generalräte gehören in die Kommission und welchen Parteien sollten sie angehören?

Schliesslich einigten sich die Versammelten auf eine Variante mit sechs General- und zwei Gemeinderäten, Letztere mit konsultativer Stimme. Gewählt wurden aus den Reihen des Generalrats Giovanni-Antonio Colombo (SP, Präsident), Nicolas Buntschu (SP), Marie-Hélène Brouchoud (CVP), Francine Defferrard (CVP), Benoît Sansonnens (FDP) und Josiane Brique (Öffnung).

Wenig zu diskutieren gab die Botschaft zur Sanierung der technischen Installationen im Alters- und Pflegeheim Les Martinets, das sich seit 2005 im Besitz der Gemeinde befindet. Alle Einrichtungen sind gleich alt wie das vor 20 Jahren errichtete Heim und müssen in den kommenden Jahren erneuert werden. Der Gemeinderat legte dem Generalrat einen Drei-Stufen-Plan vor, mit Arbeiten, die sofort erledigt werden müssen, und solchen, die innerhalb von drei respektive fünf Jahren fällig sind.

Einstimmig sagte der Generalrat Ja zu einem Kredit in der Höhe von 470 000 Franken für die erste Etappe. Die Gesamtkosten sind auf 1,54 Millionen Franken veranschlagt.

Nicolas Bapst sitzt neu im Agglomerationsrat

Per Akklamation wählte der Generalrat einen neuen Gemeinderatsvertreter in den Agglomerationsrat: Nicolas Bapst (FDP) wird seine Parteikollegin Annelise Meyer-Glauser ersetzen, die zurückgetreten ist .

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