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Wenn Gesundes den Kindern nicht schmecken will

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Ratgeber Ernährung

Was kann ich tun? Mein fünfjähriger Sohn isst kein einziges Gemüse und tauscht in der Pause den Apfel gegen Chips ein.

 

 «Daas isch sooooo gruuuusig! Daas äss i niit!» schreit der erregte Sprössling. Die Mutter versucht es mit dem bekannten «As Löffeli fürs Kroko dil …». Vaters Argumente, dass vitaminreiches Gemüse vor Krankheiten schützt, finden kein Gehör.

Wer kennt sie nicht, diese Wortgefechte am Familientisch? Um des Friedens willen ist man versucht, die Vorsätze, Kinder ernährungsbewusst zu erziehen, aufzugeben. Eines ist erwiesen: Viel Gemüse und Früchte halten uns gesund.

Babys sind von Geburt an mit der Muttermilch auf Süsses programmiert. Kinder müssen deshalb lernen, dass auch saure und bittere Nahrungsmittel schmackhaft sind. Neugierigen Kindern macht das Ausprobieren Spass, andere reagieren empfindlich: Schon wegen ein wenig Bitterstoff verziehen sie ihr Gesicht und spucken wild um sich. Trotzdem lohnt es sich, den Quengeleien nicht nachzugeben, sondern die Lust auf Gemüse und Früchte mit Fantasie und Geduld zu wecken. Lassen Sie Ihr Kind aus verschiedenen farbigen Gemüsen wählen. Schneiden, Zubereiten und Rüsten von Gemüse fördern die Geschicklichkeit und verleiten zum Probieren. Radiesli-Gesichter und Rüeb-li-Pommes lassen auch hartnäckige Verweigerer vergessen, dass ein Gemüse dahintersteckt. Der Salat ist ohne saure Salatsauce genauso gesund und vitaminreich. Gemüse lässt sich in einer pürierten Suppe, in Lasagne oder im Sandwich verstecken. Ihr Sprössling wird mit Sicherheit die «Piratensuppe» der Minestrone vorziehen.

Denken Sie daran: Das Wichtigste ist das elterliche Vorbild. Es bewirkt viel mehr als mahnende Worte. Essen Sie lustvoll, geniessen Sie die ausgewogene Mahlzeit und gehen Sie Machtkämpfen am Tisch gelassen aus dem Weg!

Beatrice Molinariist Ärztin und behandelt Kinder und Erwachsene mit Essstörungen und Übergewicht in ihrer Praxis in Rechthalten. bmolinari@sensemail.ch

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