Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wenn Hakan für Murat einen Streit anzettelt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Matthias Fasel

Und plötzlich war er weg! Nein, nicht der Irre mit Turban und Bart, der zum Glück auch, aber das hier ist ja eine Sportkolumne. Die Rede ist von Rolf Fringer, seit Montag ehemaliger Trainer des FC Luzern. Bewaffnet war sein Antipode einzig mit Zetteln.

Waren Sie auch schon an Besinnungstagen oder sonstigen Spür-mich-Veranstaltungen? Dann wurden Sie vielleicht auch schon aufgefordert, zu jeder anwesenden Person etwas Positives auf einen Zettel zu schreiben. Zuhause kann man diese Zettel dann lesen, ausblenden, dass das Lob angeordnet wurde, und sich gut fühlen. Schwierig zu sagen, ob Yakin in Sachen Prozedur etwas falsch verstanden hat, jedenfalls hat der Luzerner Spielmacher den Spiess umgedreht. Er soll in der Kabine Zettel verteilt haben mit der Aufforderung, kritische Voten zum Trainer draufzuschreiben. Überraschung 1: Hakan Yakin kann lesen. Überraschung 2: Präsident Walter Stierli las angesichts dieser Mobbing-Aktion nicht etwa Yakin die Leviten, sondern entliess den Trainer. So ist nun der Weg frei dafür, dass Hakans grosser Bruder, Vater, Mutter, Sprachrohr, Hirn, Gellieferant, Ratgeber und beste Freundin Murat den Verein im Sommer übernimmt.

Den Medien dürfte es recht sein. Wieder einmal zwei Yakins in einem Team wären ein Garant für Zoff, Schlagzeilen und lustige Interviews. Nicht dass die deutschen Fussballer auch noch in der Kategorie «Feinde des Wortes» den Schweizer Vertretern um Hakan Yakin und Ciriaco Sforza den Rang ablaufen. Denn mit Roman Weidenfelder stellen sie momentan den Youtube-Star in der Kategorie Sport-Interviews. Wie sagte der Dortmunder Goalie am Samstag nach dem Meistertitel im Interview mit dem TV Sender Dubai-Sports: «I think we have a grandios Saison gespielt. All the team was famos!» Schwierig zu toppen. Doch der Goalie hat nicht vor, in Zukunft weitere solche Interviews zu geben. «Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Bierchen, die haben ihre Wirkung gezeigt. Verlasst euch drauf, dass ich nüchtern besser Englisch spreche», sagte er der Bild-Zeitung. Die Reihe ist also wieder an den Yakin-Wortakrobaten. Wir freuen uns auf baldige Interviews.

Meistgelesen

Mehr zum Thema